Du öffnest das Fenster, um Luft hereinzulassen, und merkst sofort, dass etwas nicht stimmt.
Der Nachbar hat den Grill angeworfen. Erst ist es nur ein kurzer Moment, es riecht ein wenig nach Rauch, wie man es erwartet. Doch nach einer Weile zieht der Rauch nicht vorbei, sondern bleibt im Raum stehen und setzt sich fest. Am nächsten Abend wiederholt sich das Ganze, und diesmal mischt sich noch ein anderer Geruch darunter. Er ist schwerer, fettiger und kommt aus der Wohnung nebenan. Später in der Nacht liegt etwas brennend Saures im Treppenhaus in der Luft. Am nächsten Morgen ist es noch immer da.
Genau so beginnt Geruchsbelästigung. Nicht plötzlich, sondern schleichend. Und vor allem nicht einmalig, sondern wiederkehrend.
Gerüche lassen sich nicht ausblenden. Sie ziehen durch Flure, durch offene Türen und bleiben hängen. Was für den einen Teil des Alltags ist, kann für den anderen zur dauerhaften Belastung werden. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern kippt die Situation oft schnell.
Rechtlich geht es dabei nicht um Geschmack oder Empfinden. Maßgeblich ist allein, ob die Grenze der Zumutbarkeit überschritten wird. Der rechtliche Rahmen verlangt eine wesentliche Beeinträchtigung. Erst wenn diese Schwelle überschritten ist, kann ein Anspruch auf Unterlassung bestehen.



Meine Nachbarin verteilt ständig ihren Müll in unserem Treppenhaus. Mir steht es mittlerweile wirklich bis zum Hals wenn ich diese Tüten sehe – leider habe ich keine Rechtsschutzversicherung… Aber super dass ich hier schon mal ein paar Tipps finde!!
Bei uns wird regelmäßig gegrillt das finde ich auch echt schlimm! Habe schon ernsthaft überlegt den RA einzuschalten bekomme langsam echt die Krise!!!