Die Entscheidung, die Riester Rente kündigen zu wollen, entsteht selten aus einer Laune heraus. Häufig geht ihr eine längere Phase der Unzufriedenheit voraus. Hohe Kosten, enttäuschende Renditen oder ein finanzieller Engpass lassen den Vertrag plötzlich nicht mehr wie Vorsorge wirken, sondern wie eine Belastung.
Was also zunächst nach einem naheliegenden Ausweg aussieht, entpuppt sich jedoch meist als komplizierter und folgenschwerer Schritt.
Wer seine Riester Rente kündigt, löst mehr als nur die Beendigung eines Vertrags aus. Mit dem Ausstieg aus der geförderten Altersvorsorge stehen staatliche Zulagen und steuerliche Vorteile erneut zur Disposition. Diese müssen in vielen Fällen zurückgezahlt werden und schmälern den Auszahlungsbetrag erheblich. Hinzu kommen Abschluss- und Verwaltungskosten, die bereits angefallen sind und nicht rückgängig gemacht werden können.
Bevor die Kündigung der Riester Rente erklärt wird, lohnt sich daher also ein genauer Blick auf die rechtlichen und finanziellen Folgen. Nicht selten zeigt sich, dass Alternativen wie eine Beitragsfreistellung, ein Anbieterwechsel oder die Nutzung des Guthabens im Rahmen von Wohn-Riester langfristig die sinnvollere Entscheidung sind als ein endgültiger Ausstieg.



Ich sehe aktuell keine Alternative zur förderschädlichen Auszahlung meines Riester Bausparvertrages. Ab September (Vollendung 68 L.J) werde ich ansonsten “zwangsverrentet” d.h. mein Vertrag von der LBS geht in eine monatliche Rente von 41 Euro zur Provinzial über. Ich müsste mindestens noch 25 Jahre leben um das derzeit angesparte Kapitel zu erhalten. Absolut unrealistisch und weit über die statistische Lebenserwartung. Sterbe ich innerhalb der nächsten 10 Jahre, erben meine Hinterbliebenen einen Bruchteil des angesparten Kapitals. Danach gar nichts mehr. Vorherige Verwendung für Kauf einer Immobilie mangels passender Angebote nicht möglich, Auszahlung für energetische Sanierung ebenfalls nicht möglich, da ich für unsere derzeitige Immobilie min. 20000 Euro hätte entnehmen müsste aber nur 12000 Euro drin sind. Kleinstbetragsrente Auszahlung erst zugesagt und nun mit Anhebung der Rente um 4 Euro nicht mehr möglich. Beratung des Anbieters leider Fehlanzeige.
Das kommt mir sehr bekannt vor und deshalb werde ich meinen Riester-Vertrag ebenfalls schädlich kündigen, bevor ich zwangsverrentet werde mit monatlichen Minibeträgen, die letztendlich meine normale Rente aufstocken und ich dadurch noch mehr Steuern zahlen muss auf die Gesamtrente. Zudem muss ich sehr weit über 90 Jahre alt werden, um sogar mein selbst eingespartes Kapital verbraucht zu bekommen. Es ist echt ein Witz, den Menschen wurde das alles verheimlicht als damals als die Riesterrente anfing, denn wenn die Banken richtig aufgeklärt hätten, hätte Niemand diese Riester Rentenverträge angenommen. Ich bekomme nach 21 Jahren Riester bei meiner schädlichen Auflösung nicht mal meinen eigenen angesparten Betrag raus, ich muss auf ein gutes Drittel meiner selbst eingezahlten Beträge verzichten. Die ganzen Zulagen und Steuerersparnisse ect. habe ich schon gar nicht mehr mitberechnet, die sind eben weg. Ich würde selbst mein eigens angesparte Kapital ja sowieso nicht bekommen, weil ich nicht 100 Jahre alt werde und selbst wenn ich das Alter erreichen würde , dann hätte ich wohl Nichts mehr davon zu wissen, dass ich alles aufbrauchen konnte. Die Banken haben sich an Riester gesund gestossen, sie sind die einzigen Gewinner dabei ! Also wenn ich jetzt schädlich kündige, bekomme ich praktisch ein gutes Drittel meines selbst gesparten Kapitals zurück und zwar Netto und dieses Geld kann ich dann risikofrei sofort in ein Tagesgeld oder Festgeldkonto einfliessen lassen, da hab ich mehr davon.
Leider kenne ich das und für mich zeigt sich inzwischen sehr deutlich, dass die Riester‑Rente für viele Menschen nicht das gehalten hat, was bei der Einführung versprochen wurde. Besonders kritisch sehe ich, dass die tatsächlichen Folgen einer Verrentung – sehr kleine Monatsbeträge, lange Auszahlungszeiträume und eine zusätzliche Steuerbelastung – damals kaum verständlich erklärt wurden.
Nach über 20 Jahren Riester stelle ich fest, dass mein angespartes Kapital in einer Verrentung realistisch kaum vollständig ausgezahlt werden könnte. Die Laufzeiten wären so lang, dass ich davon praktisch nicht profitieren würde.
Bei einer Kündigung erhalte ich zwar nur einen Teil meiner eigenen Einzahlungen zurück, aber dieser Betrag steht mir wenigstens sofort und vollständig zur Verfügung. Für mich ist das sinnvoller, als später eine Kleinstbetragsrente zu bekommen, die meine Gesamtrente nur minimal erhöht und gleichzeitig steuerlich belastet wird.
Rückblickend hätte ich mir gewünscht, dass die Anbieter damals transparenter über die tatsächlichen Konsequenzen, Kosten und Bedingungen informiert hätten. Viele Entscheidungen wären vermutlich anders ausgefallen, wenn man die langfristigen Auswirkungen klarer gesehen hätte.
Ich werde meinen Vertrag daher beenden und das ausgezahlte Kapital flexibel und risikoarm nutzen – davon habe ich persönlich mehr.
Kann ich nach einer heizungssanierung das Haus meiner Tochter schenken ohne die geförderten Zulagen zu verlieren
Der Staat soll Seine Bürger Schützen und Nicht ausnehmen Siehe Riester Rente erfolgt keine Auszahlung sollte für die Altersvorsorge sein
Mir geht es wie vielen anderen Riester‑Sparern: Die tatsächlichen Folgen einer Verrentung wurden damals bei Vertragsabschluss nicht ausreichend erklärt. Besonders die Banken hätten deutlicher darauf hinweisen müssen, wie gering die späteren Monatsbeträge ausfallen und wie stark die steuerliche Belastung im Alter sein kann.
Nach über 20 Jahren Riester sehe ich klar, dass mein eigens angespartes Kapital in einer Verrentung kaum vollständig ausgezahlt werden könnte. Die Laufzeiten wären so lang, dass ich realistisch nicht davon profitieren würde.
Bei einer schädlichen Kündigung bekomme ich zwar nur einen Teil meiner eigenen Einzahlungen zurück, aber dieser Betrag steht mir wenigstens sofort zur Verfügung. Für mich ist das sinnvoller, als später eine Kleinstbetragsrente zu erhalten, die meine Gesamtrente nur minimal erhöht und gleichzeitig steuerlich belastet wird.
Rückblickend wäre eine transparente Aufklärung über Kosten, Bedingungen und die tatsächlichen Konsequenzen der Riester‑Rente dringend nötig gewesen. Viele Menschen hätten sich vermutlich anders entschieden, wenn sie die langfristigen Auswirkungen klarer gesehen hätten.
Ich werde meinen Vertrag daher beenden und das ausgezahlte Kapital flexibel und risikoarm nutzen – davon habe ich persönlich mehr.