ZDG
Ausfertigungsdatum: 13.01.1960
Vollzitat:
“Zivildienstgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2005 (BGBl. I S. 1346), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 12. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2652) geändert worden ist”
| Stand: | Neugefasst durch Bek. v. 17.5.2005 I 1346; |
| zuletzt geändert durch Art. 7 G v. 12.12.2019 I 2652 | |
| Hinweis: | Änderung durch Art. 8 G v. 22.12.2025 I Nr. 370 textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet |
Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
(+++ Textnachweis Geltung ab: 1.1.1985 +++)
(+++ Maßgaben aufgrund EinigVtr nicht mehr anzuwenden gem. Art. 109 Nr. 4
Buchst. b DBuchst. bb G v. 8.12.2010 I 1864 mWv 15.12.2010 +++)
| § 1 | Aufgaben des Zivildienstes |
| § 1a | Anwendung dieses Gesetzes |
| § 2 | Organisation des Zivildienstes |
| § 2a | Beirat für den Zivildienst |
| § 3 | Dienststellen |
| § 4 | Anerkennung von Beschäftigungsstellen |
| § 5 | Aufstellung der Dienstgruppen |
| § 5a | Übertragung von Verwaltungsaufgaben |
| § 6 | Kosten |
| § 7 | Tauglichkeit |
| § 8 | Zivildienstunfähigkeit |
| § 9 | Ausschluss vom Zivildienst |
| § 10 | Befreiung vom Zivildienst |
| § 11 | Zurückstellung vom Zivildienst |
| § 12 | Befreiungs- und Zurückstellungsanträge |
| § 13 | Verfahren bei der Zurückstellung |
| § 14 | Zivilschutz oder Katastrophenschutz |
| § 14a | Entwicklungsdienst |
| § 14b | Andere Dienste im Ausland |
| § 14c | Freiwilligendienst |
| § 15 | Sondervorschriften für Angehörige des Polizeivollzugsdienstes |
| § 15a | Freies Arbeitsverhältnis |
| § 16 | Unabkömmlichstellung |
| § 17 | Entscheidungen über Wehrdienstausnahmen |
| § 18 | Erstattung von Auslagen und Verdienstausfall |
| § 19 | Einberufung |
| § 19a | Verlegung des ständigen Aufenthaltes |
| § 20 | Vernehmung von Zeuginnen, Zeugen und Sachverständigen |
| § 21 | Widerruf des Einberufungsbescheides |
| § 22 | Anrechnung anderen Dienstes |
| § 22a | Anrechnung von Wehr- und Zivildienst anderer Staaten |
| § 23 | Zivildienstüberwachung |
| § 23a | Zuführung |
| § 24 | Dauer des Zivildienstes |
| § 25 | Beginn des Zivildienstes |
| § 25a | Einweisung in der Dienststelle |
| § 25b | Einführung und Begleitung |
| § 25c | Staatsbürgerliche Rechte |
| § 26 | Achtung der demokratischen Grundordnung |
| § 27 | Grundpflichten |
| § 28 | Verschwiegenheit |
| § 29 | Politische Betätigung |
| § 30 | Dienstliche Anordnungen |
| § 30a | Pflichten der Vorgesetzten |
| § 31 | Dienstliche Unterkunft; Gemeinschaftsverpflegung |
| § 32 | Arbeitszeit; innerer Dienstbetrieb |
| § 32a | Verwendung bei Arbeitskämpfen |
| § 33 | Nebentätigkeit |
| § 34 | Haftung |
| § 35 | Fürsorge; Geld- und Sachbezüge; Reisekosten; Urlaub |
| § 36 | Personalakten und Beurteilungen |
| § 36a | (weggefallen) |
| § 37 | Beteiligung der Dienstleistenden |
| § 38 | Seelsorge |
| § 39 | Ärztliche Untersuchung |
| § 40 | Erhaltung der Gesundheit; ärztliche Eingriffe |
| § 41 | Anträge und Beschwerden |
| § 41a | Freiwilliger zusätzlicher Zivildienst |
| § 42 | Ende des Zivildienstes |
| § 43 | Entlassung |
| § 44 | Zeitpunkt der Beendigung des Zivildienstes |
| § 45 | Ausschluss |
| § 45a | Mitteilungen in Strafsachen |
| § 46 | Dienstzeitbescheinigung und Dienstzeugnis |
| § 47 | (weggefallen) |
| § 47a | (weggefallen) |
| § 47b | (weggefallen) |
| § 48 | (weggefallen) |
| § 49 | (weggefallen) |
| § 50 | (weggefallen) |
| § 51 | (weggefallen) |
| § 51a | Überleitungsregelungen aus Anlass der Herstellung der Einheit Deutschlands |
| § 52 | Eigenmächtige Abwesenheit |
| § 53 | Dienstflucht |
| § 54 | Nichtbefolgen von Anordnungen |
| § 55 | Teilnahme |
| § 56 | Ausschluss der Geldstrafe |
| § 57 | Ordnungswidrigkeiten |
| § 58 | Dienstvergehen |
| § 58a | Ahndung von Dienstvergehen |
| § 58b | Verhältnis der Disziplinarmaßnahmen zu Strafen und Ordnungsmaßnahmen |
| § 58c | Förmliche Anerkennungen |
| § 59 | Disziplinarmaßnahmen |
| § 60 | Inhalt und Höhe der Disziplinarmaßnahmen |
| § 61 | Disziplinarvorgesetzte |
| § 62 | Ermittlungen |
| § 62a | Aussetzung des Verfahrens |
| § 62b | Anhörung |
| § 63 | Einstellung des Verfahrens |
| § 64 | Verhängung der Disziplinarmaßnahme |
| § 65 | Disziplinarverfügung; Beschwerde |
| § 66 | Anrufung des Verwaltungsgerichts |
| § 67 | Aufhebung der Disziplinarverfügung |
| § 68 | Vollstreckung |
| § 69 | Auskünfte |
| § 69a | Tilgung |
| § 70 | Gnadenrecht |
| § 71 | Form und Bekanntgabe von Verwaltungsakten; Zustellungen |
| § 72 | Widerspruch |
| § 73 | Anfechtung des Einberufungsbescheides |
| § 74 | Ausschluss der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs und der Klage |
| § 75 | Rechtsmittel gegen Entscheidungen des Verwaltungsgerichts |
| § 76 | Rechte des gesetzlichen Vertreters |
| § 77 | Anwendungsbereich |
| § 78 | Entsprechende Anwendung weiterer Rechtsvorschriften |
| § 79 | Vorschriften für den Spannungs- oder Verteidigungsfall |
| § 80 | Einschränkung von Grundrechten |
| § 81 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Wehrrechtsänderungsgesetzes 2010 |
| § 81a | Weitere Übergangsvorschrift aus Anlass des Wehrrechtsänderungsgesetzes 2010 |
| § 82 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Wehrrechtsänderungsgesetzes 2008 |
| § 83 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Gesetzes zur Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes |
Die Verwaltungskosten können in angemessenem Umfang erstattet werden.
zu erhalten. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend erlässt zur Durchführung von Satz 1 im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Durchführung. Die Zuschüsse dürfen nur insoweit gewährt werden, als der Haushaltsplan hierfür Mittel zur Verfügung stellt.
Die Träger sind verpflichtet, dem Bundesamt das Vorliegen sowie den Wegfall der Voraussetzungen für die Nichtheranziehung von anerkannten Kriegsdienstverweigerern zum Zivildienst anzuzeigen.
Über die Anerkennung eines Trägers entscheidet auf dessen Antrag das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt. Es kann die Anerkennung auf bestimmte Vorhaben des Trägers beschränken. § 4 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 gelten entsprechend.
keinen Dienst geleistet hat.
Die anerkannten Kriegsdienstverweigerer haben Vorsorge zu treffen, dass Mitteilungen des Bundesamtes sie ohne Verzögerung erreichen können.
Dies gilt nicht für die Meldung der die Zivildienstausnahmen begründenden Tatsachen.
Abweichend von den Sätzen 1 und 2 leisten Zivildienst Dienstpflichtige, die zu dem für den Dienstbeginn festgesetzten Zeitpunkt
Bei Dienstpflichtigen, die wegen eines Anerkennungsverfahrens nach den Vorschriften des Kriegsdienstverweigerungsgesetzes nicht mehr vor Vollendung des 23. Lebensjahres oder vor Eintritt einer bis dahin bestehen gebliebenen Wehrdienstausnahme zum Grundwehrdienst einberufen werden konnten, verlängert sich der Zeitraum, innerhalb dessen Zivildienst zu leisten ist, um die Dauer des Anerkennungsverfahrens, nicht jedoch über die Vollendung des 25. Lebensjahres hinaus. § 79 Nr. 1 bleibt unberührt.
keinen Dienst geleistet hat, sind nachzudienen.
teilzunehmen.
teilzunehmen. Das Reflexionsangebot gemäß Satz 1 Nr. 2 kann einmalig als dreitägiges Seminar oder dienstbegleitend halb- oder ganztägig in regionalen Gruppen durchgeführt werden.
Satz 5 gilt auch für die Verarbeitung von Personalaktendaten in Dateisystemen.
Er kann auf Antrag der Dienststelle vorzeitig entlassen werden, wenn sich aus seinem Verhalten oder aus Leistungsdefiziten, die auch gesundheitlich bedingt sein können, ergibt, dass er die Eignungs- und Leistungsanforderungen, die an einen Dienstleistenden zu stellen sind, nicht oder nicht mehr erfüllt. § 44 Absatz 3 bleibt unberührt.
Unter diesen Voraussetzungen ist auch die Übermittlung von Unterlagen zulässig. Über förmliche Anerkennungen und Disziplinarmaßnahmen, die getilgt oder tilgungsreif sind, werden Auskünfte nur mit Zustimmung des Dienstleistenden oder des früheren Dienstleistenden erteilt.
verpflichtet haben oder die nach bisherigem Recht ein freies Arbeitsverhältnis nach § 15a Absatz 1 eingegangen sind, erlischt die Pflicht, Zivildienst zu leisten, wenn sie nach dem 30. November 2010 die vom 1. Dezember 2010 an vorgesehene Verpflichtungszeit erbracht haben.