WeinV 1995
Ausfertigungsdatum: 09.05.1995
Vollzitat:
“Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), die zuletzt durch Artikel 6 der Verordnung vom 24. Juni 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 215) geändert worden ist”
| Stand: | Neugefasst durch Bek. v. 21.4.2009 I 827; |
| zuletzt geändert durch Art. 6 V v. 24.6.2024 I Nr. 215 |
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Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien für Erzeugnisse des Weinsektors:
(+++ Textnachweis ab: 1.9.1995 +++)
(+++ Amtlicher Hinweis des Normgebers auf EG-Recht:
Umsetzung der
EGRL 113/2003 (CELEX Nr: 303L0113)
EGRL 2/2004 (CELEX Nr: 304L0002) vgl. V v. 6.10.2004 I 2579 +++)
| Abschnitt 1 | |
| Weinanbaugebiet | |
| § 1 | (weggefallen) |
| § 2 | Landweingebiete |
| § 2a | (weggefallen) |
| Abschnitt 2 | |
| Anbauregeln | |
| § 3 | Formular für Anträge auf Genehmigung einer Neuanpflanzung |
| § 4 | Nachweis des Vorliegens von Prioritätskriterien |
| § 5 | Härtefallregelung für Neuanpflanzungen |
| § 6 | Erzeugnisse aus Versuchsanbau |
| § 7 | (weggefallen) |
| § 7a | (weggefallen) |
| § 8 | (weggefallen) |
| § 9 | (weggefallen) |
| § 10 | Hektarertragsregelung |
| § 10a | Destillation |
| Abschnitt 3 | |
| Verarbeitung | |
| § 11 | Behandlungsverfahren und Behandlungsstoffe |
| § 12 | (weggefallen) |
| § 13 | Behandlungsverfahren und Gehalt an Stoffen |
| § 13a | (weggefallen) |
| § 14 | Hygienische Anforderungen |
| § 15 | Erhöhung des natürlichen Alkoholgehalts |
| § 16 | Süßung |
| § 16a | (weggefallen) |
| § 17 | (weggefallen) |
| § 18 | Weitere Verarbeitungsregeln |
| Abschnitt 4 | |
| Qualitätswein, Prädikatswein, Sekt b.A., Qualitätsperlwein b.A., Qualitätslikörwein b.A. oder Landwein | |
| § 19 | Herstellen von Qualitätswein, Prädikatswein, Sekt b.A., Qualitätsperlwein b.A. oder Qualitätslikörwein b.A. außerhalb des bestimmten Anbaugebietes |
| § 20 | Herstellen von Landwein außerhalb des Landweingebiets (zu § 22 Absatz 2 Nummer 2 des Weingesetzes) |
| § 20a | Vorübergehende Änderung einer Produktspezifikation |
| § 21 | Qualitätsprüfung |
| § 22 | Antrag auf Erteilung einer Prüfungsnummer |
| § 23 | Untersuchungsbefund |
| § 24 | Prüfungsverfahren |
| § 25 | Zuständige Stelle |
| § 26 | Prüfungsbescheid |
| § 27 | Rücknahme der Prüfungsnummer |
| § 28 | Ausnahmen |
| § 28a | Qualitätsprüfung bestimmter Qualitätsschaumweine |
| Abschnitt 5 | |
| Bezeichnung und Aufmachung | |
| § 29 | Eintragung von Lagen und Bereichen |
| § 30 | Auszeichnungen und ähnliche Angaben |
| § 31 | Weine für religiöse Zwecke |
| § 32 | Angabe von Weinarten; Reifeangaben |
| § 32a | Classic |
| § 32b | Erstes Gewächs und Großes Gewächs |
| § 32c | Weitere Bestimmungen für Classic |
| § 32d | Abweichungen; Ausnahmen |
| § 33 | Liebfrau(en)milch; Hock |
| § 33a | Verwendung bestimmter Behältnisse |
| § 34 | Riesling-Hochgewächs; Der Neue; primeur |
| § 34a | Crémant, Winzersekt |
| § 34b | Steillage; Terrassenlage |
| § 34c | Teilweise gegorener Traubenmost |
| § 35 | (weggefallen) |
| § 36 | Vorgeschriebene Angaben |
| § 37 | Zugelassene und verbotene Angaben |
| § 38 | Angaben zum Betrieb und zur Abfüllung |
| § 39 | Geografische Angaben |
| § 39a | Geografische Bezeichnungen mit EU-Schutz |
| § 40 | Angabe kleinerer geografischer Einheiten |
| § 41 | Geschmacksangaben |
| § 42 | Rebsortenangaben |
| § 43 | Jahrgangsangaben |
| § 44 | Kumulierungsverbot |
| § 45 | Verwendung von Kennziffern |
| § 46 | Angabe des Alkoholgehalts bei weinhaltigen Getränken, aromatisiertem Wein, aromatisierten weinhaltigen Getränken und aromatisierten weinhaltigen Cocktails |
| § 46a | Zusatzstoffangaben; Angabe bei erhöhtem Koffeingehalt |
| § 46b | Zutaten, die allergische oder andere Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können |
| § 47 | Schäumende Getränke aus entalkoholisiertem Wein, teilweise entalkoholisiertem Wein und Wein |
| § 48 | (weggefallen) |
| § 49 | Art der Aufmachung |
| § 50 | Angabe des Loses |
| § 51 | (weggefallen) |
| Abschnitt 6 | |
| Straftaten und Ordnungswidrigkeiten | |
| § 52 | Straftaten |
| § 53 | Ordnungswidrigkeiten |
| Abschnitt 7 | |
| Schlussbestimmungen | |
| § 54 | Übergangsregelungen |
zu erbringen.
nur Behandlungsverfahren angewendet werden, wenn durch sie kein Stoff zugesetzt wird. Bei der Herstellung der in Satz 1 genannten Getränke dürfen Ionenaustauscher oder ultraviolette oder energiereiche Strahlen nicht angewendet werden.
um jeweils 40 mg/l überschritten werden.
geerntet worden sind.
vorgenommen werden.
verwendet und miteinander verschnitten werden.
darf, soweit es sich um inländische Erzeugnisse handelt, erst begonnen werden, nachdem die zu ihrer Herstellung bestimmten Erzeugnisse als solche gekennzeichnet und unter Angabe dieser Bestimmung in die zu führenden Bücher eingetragen sind.
in mehreren Arbeitsgängen erfolgen.
Die amtliche Prüfungsnummer ist auf den Behältnissen anzugeben.
Der Antrag ist der zuständigen Stelle auf einem Formblatt einzureichen, das die in Anlage 9 Abschnitt I aufgeführten Angaben enthält. Dem Antrag ist unentgeltlich eine Probe von drei Flaschen beizufügen. Die zuständige Stelle kann, soweit die Probe von drei Flaschen zur Beurteilung des Weines nicht ausreicht, weitere unentgeltliche Proben anfordern oder entnehmen lassen. Der Antrag ist mit einer fortlaufenden Nummer zu versehen (Antragsnummer). Die fortlaufende Zählung der Antragsnummern endet mit dem Kalenderjahr. Auf Antrag kann die zuständige Stelle von der fortlaufenden Zählung der Antragsnummern absehen, wenn hierfür ein dringendes Bedürfnis nachgewiesen wird und eine ausreichende Kontrolle gewährleistet ist.
hat.
Für die Sinnenprüfung und ihre Bewertung gilt das in Anlage 9 Abschnitt II angegebene Schema. Eine weitergehende Untersuchung im Sinne des Satzes 3 Nummer 2 kann in einer Analyse des Gehalts an flüchtiger Säure bestehen. Die zuständige Stelle veranlasst stichprobenweise oder unter Anwendung des Zufallsprinzips Analysen zur Feststellung des Gehalts an flüchtiger Säure zur Durchführung der Bestimmungen des Artikels 19 in Verbindung mit Artikel 20 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/34 der Kommission vom 17. Oktober 2018 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf Anträge auf Schutz von Ursprungsbezeichnungen, geografischen Angaben und traditionellen Begriffen im Weinsektor, das Einspruchsverfahren, Änderungen der Produktspezifikationen, das Register der geschützten Bezeichnungen, die Löschung des Schutzes und die Verwendung von Zeichen sowie zur Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf ein geeignetes Kontrollsystem (ABl. L 9 vom 11.1.2019, S. 46).
und dies auch künftig nicht zu erwarten ist.
Der Prüfungsbescheid und die Prüfungsnummer sind dem Antragsteller innerhalb von zehn Tagen nach der Prüfung schriftlich bekannt zu geben. Der Prüfungsbescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Soweit sich aus § 21 Absatz 4 nichts anderes ergibt, soll die Bekanntgabe innerhalb von drei Wochen nach dem Eingang des Antrags bei der zuständigen Stelle erfolgen.
Im Übrigen bleiben die Vorschriften über die Rücknahme und den Widerruf von Verwaltungsakten unberührt.
handeln. Im Falle des Satzes 1
erhalten haben. Anstelle einer Bewertung nach Anlage 9 Abschnitt II kann ein an internationalen Normen für Weinwettbewerbe orientiertes Bewertungsschema angewendet werden.
verwendet werden.
hergestellt worden ist. Die Rebsorte muss in Verbindung mit der Bezeichnung Weißherbst in Schriftzeichen gleicher Art, Größe und Farbe angegeben werden. Bei inländischem Sekt b.A. oder Qualitätsperlwein b.A. darf die Bezeichnung “Weißherbst” nur verwendet werden, wenn der Sekt b.A. oder Qualitätsperlwein b.A. nur aus Wein hergestellt worden ist, der nach Satz 1 die Bezeichnung “Weißherbst” führen darf.
Wird aus einem Qualitätswein oder einem Prädikatswein, der eine der in Satz 1 Nummer 1 bis 3 genannten Bezeichnungen tragen darf, ein Sekt b.A. oder ein Qualitätsperlwein b.A. hergestellt, darf für diesen Sekt b.A. oder Qualitätsperlwein b.A. im Falle der Nummer 1 die Bezeichnung “Schiller”, im Falle der Nummer 2 die Bezeichnung “Badisch-Rotgold” und im Falle der Nummer 3 die Bezeichnung “Schieler” verwendet werden.
betragen hat und
Eine Kennzeichnung mit mehreren Angaben nach Anhang V der genannten Verordnung ist nicht zulässig.
an Traubenmost nicht überschritten hat,
In der jeweiligen Produktspezifikation kann festgelegt werden, dass der Wein besondere gebiets- und rebsortentypische Merkmale aufweisen muss und einer nach Zeitpunkt, Bedingungen und Verfahren festgelegten gesonderten sensorischen Prüfung unterliegt.
an Traubenmost nicht überschritten hat,
Rebfläche stammen, die
Unbeschadet des Absatzes 1 in Verbindung des Artikels 54 Absatz 1 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/33 darf ein in Satz 1 genannter Begriff bei der Kennzeichnung anderer als der in Satz 1 genannten Erzeugnisse im Sinne des § 2 Nummer 1 des Weingesetzes nicht verwendet werden. Satz 2 gilt nicht für die Kennzeichnung weinhaltiger Getränke, soweit Teil der Kennzeichnung ein in Satz 1 genannter Begriff ist, der am 27. Juni 2014 eine geschützte Marke oder ein Bestandteil einer geschützten Marke ist.
verwendet werden.
In den jeweiligen Produktspezifikationen können strengere und insbesondere hinsichtlich des Hektarertrages weitere Anforderungen als die in Satz 1 vorgesehenen festgelegt werden.
Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 gilt entsprechend, wenn im Rahmen eines Antrags nach Artikel 24 der Verordnung (EU) 2024/1143 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. April 2024 über geografische Angaben für Wein, Spirituosen und landwirtschaftliche Erzeugnisse und über garantiert traditionelle Spezialitäten und fakultative Qualitätsangaben für landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 1308/2013, (EU) 2019/787 und (EU) 2019/1753 und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 (ABl. L, 2024/1143, 23.4.2024) in der jeweils geltenden Fassung die Produktspezifikation der jeweiligen geschützten Ursprungsbezeichnung im Hinblick auf den Hektarertrag geändert werden soll.
Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 gilt entsprechend, wenn im Rahmen eines Antrags nach Artikel 24 der Verordnung (EU) 2024/1143 die Produktspezifikation der jeweiligen geschützten geografischen Angabe im Hinblick auf den Hektarertrag geändert werden soll.
verwendet werden.
Dies gilt auch für Synonyme der unter den in Satz 1 Nummer 1 bis 19 aufgeführten Bezeichnungen von Rebsorten.
nicht entsprechen,
Satz 1 gilt auch, wenn die Angaben nach Satz 1 oder ein Zutatenverzeichnis nach Artikel 18 Absatz 1 Satz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 freiwillig bereitgestellt werden.
nur in den Verkehr gebracht werden, wenn die in Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 bezeichneten Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen angegeben sind.
Die Angaben sind so bereitzustellen, dass der Endverbraucher oder der Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung vor Kaufabschluss und vor Übergabe des Erzeugnisses davon Kenntnis nehmen kann. Im Fall des Satzes 2 Nummer 2 können Angaben auch in leicht verständlichen Fußnoten oder Endnoten bereitgestellt werden, wenn auf diese bei der Bezeichnung des Erzeugnisses in hervorgehobener Weise hingewiesen wird. Im Fall des Satzes 2 Nummer 4 muss bei dem Erzeugnis oder in einem Aushang in der Verkaufsstätte darauf hingewiesen werden, wie die nach Absatz 2 erforderlichen Angaben bereitgestellt werden. Die nach Absatz 2 erforderlichen Angaben und der nach Satz 3 bezeichnete Hinweis dürfen in keiner Weise durch andere Angaben oder Bildzeichen oder sonstiges eingefügtes Material verdeckt oder undeutlich gemacht werden.
Bei den betreffenden Lebensmitteln oder in einem Aushang in der Verkaufsstätte muss an gut sichtbarer Stelle, deutlich und gut lesbar darauf hingewiesen werden, dass die nach Absatz 2 erforderlichen Angaben mündlich bereitgestellt werden und eine schriftliche Aufzeichnung auf Nachfrage zugänglich ist. Absatz 3 Satz 4 gilt entsprechend.
Auf dem mit dem Behältnis verbundenen Etikett hat derjenige, der das Etikett anbringt, die Angabe „Schäumendes Getränk aus entalkoholisiertem Wein“ in Schriftzeichen der gleichen Art, Farbe und Größe so anzugeben, dass sie sich deutlich von den anderen Angaben abhebt.
Auf dem mit dem Behältnis verbundenen Etikett hat derjenige, der das Etikett anbringt, die Angabe „Schäumendes Getränk aus alkoholreduziertem Wein“ in Schriftzeichen der gleichen Art, Farbe und Größe so anzugeben, dass sie sich deutlich von den anderen Angaben abhebt.
ohne dass die dort bezeichneten Erzeugnisse den festgelegten Anforderungen entsprechen,
in den Verkehr gebracht werden.
werden.
dürfen, wenn sie in den Verkehr gebracht werden, keinen Gehalt an Stoffen aufweisen, der, mit Ausnahme des in Buchstabe h genannten Gehalts bei den in Nummer 2 und 3 aufgeführten Erzeugnissen, folgende Werte übersteigt:
| Milligramm in einem Liter |
|||
|---|---|---|---|
| a) | Aluminium | 8,00 | |
| b) | Arsen | 0,10 | |
| c) | Blei | 0,25 | |
| d) | Bor, berechnet als Borsäure | 80 | |
| e) | Brom, gesamtes | 1,00 | |
| f) | Fluor | ||
| a) | nicht aus Kryolith behandelten Rebpflanzungen | 1 | |
| b) | aus Kryolith behandelten Rebpflanzungen | 3 | |
| g) | Cadmium | 0,01 | |
| h) | Kupfer | 2,00 | |
| i) | Zink | 5,00 | |
| j) | Zinn | 1,00 | |
| k) | Trichlormethan | 0,10 | |
| l) | Trichlorethen | 0,10 | |
| m) | Tetrachlorethen | 0,10 | |
| n) | Trichlormethan, Trichlorethen und Tetrachlorethen zusammen | 0,20. | |
Der in Satz 1 genannte Wert für Blei gilt für Wein, Schaumwein, aromatisierten Wein, aromatisierte weinhaltige Getränke und aromatisierte weinhaltige Cocktails, soweit die zu ihrer Herstellung verwendeten Erzeugnisse aus der Ernte 2000 oder früheren Ernten stammen.
| Abschnitt 1 | |
| 1. | 1,1-Dichlor-2,2- bis (4-ethylphenyl) ethan |
| 2. | 2,4-D (Summe von 2,4-D und seiner Ester, ausgedrückt als 2,4-D) |
| 3. | 2,4-DB |
| 4. | 2,4,5-T einschließlich Salze und Ester |
| 5. | Abamectin (Summe von Avermectin B 1a, Avermectin B 1b und Delta-8,9-Isomer von Avermectin B 1a) |
| 6. | Acephat |
| 7. | Acetamiprid |
| 8. | Acibenzolar-S-methyl |
| 9. | Aldicarb, Aldicarb-sulfoxid, Aldoxycarb (insgesamt berechnet als Aldicarb) |
| 10. | Amitraz, einschließlich aller Metaboliten, die die 2,4-Dimethylanilingruppe enthalten (insgesamt bezeichnet als Amitraz) |
| 11. | Amitrol |
| 12. | Aramite |
| 13. | Atrazin |
| 14. | Azimsulfuron |
| 15. | Azinphos-ethyl |
| 16. | Azinphos-methyl |
| 17. | Azocyclotin und Cyhexatin (Summe von Azocyclotin und Cyhexatin, berechnet als Cyhexatin) |
| 18. | Azoxystrobin |
| 19. | Barban, Chlorbufam (insgesamt einschließlich Abbau- und Reaktionsprodukte, soweit sie noch die 3-Chloranilin-Gruppe enthalten, berechnet als 3-Chloranilin) |
| 20. | Benalaxyl |
| 21. | Benfuracarb |
| 22. | Benomyl, Carbendazim, Thiophanat-methyl (insgesamt berechnet als Carbendazim) |
| 23. | Bentazon (Summe von Bentazon und den 6-OH- und 8-OH-Bentazon-Konjugaten, ausgedrückt als Bentazon) |
| 24. | Bifenazat |
| 25. | Bifenthrin |
| 26. | Binapacryl |
| 27. | Bitertanol |
| 28. | Bromophos-ethyl |
| 29. | Bromoxynil |
| 30. | Brompropylat |
| 31. | Camphechlor (Toxaphen) |
| 32. | Captafol |
| 33. | Captan, Folpet (insgesamt) |
| 34. | Carbaryl |
| 35. | Carbofuran, 3-Hydroxycarbofuran (insgesamt berechnet als Carbofuran) |
| 36. | Carbosulfan |
| 37. | Carfentrazone-ethyl |
| 38. | Chinomethionat |
| 39. | Chlorbensid |
| 40. | Chlorbenzilat |
| 41. | Chlorfenapyr |
| 42. | Chlorfenson |
| 43. | Chlorfenvinphos (Summe der E- und Z-Isomere) |
| 44. | Chlormequat (berechnet als Chlormequat-Kation) |
| 45. | Chloroxuron |
| 46. | Chlorpropham |
| 47. | Chlorpyrifos |
| 48. | Chlorpyrifos-methyl |
| 49. | Chlorthalonil |
| 50. | Chlozolinat |
| 51. | Cinidon-ethyl |
| 52. | Clofentezin |
| 53. | Cyazofamid |
| 54. | Cyclanilid |
| 55. | Cyfluthrin einschließlich anderer verwandter Isomerengemische (Summe der Isomeren) |
| 56. | Cyhalofop-butyl |
| 57. | Cypermethrin einschließlich anderer verwandter Isomerengemische (Summe der Isomeren) |
| 58. | Cyromazin |
| 59. | Daminozid, 1,1-Dimethylhydrazin (insgesamt berechnet als Daminozid) |
| 60. | DDT (Summe aus p,p‘-DDT, o,p‘-DDT, p,p‘-DDE und p,p‘-TDE (DDD), berechnet als DDT) |
| 61. | Deiquat einschließlich Salze (insgesamt berechnet als Deiquat) |
| 62. | Deltamethrin |
| 63. | Demeton-S-methyl, Oxydemeton-methyl, Demeton-S-methyl-sulfon (insgesamt berechnet als Demeton-S-methyl) |
| 64. | Desmedipham |
| 65. | Diallat, Triallat (insgesamt berechnet als Triallat) |
| 66. | Diazinon |
| 67. | Dibromethan |
| 68. | Dichlorfluanid |
| 69. | Dichlorprop, Dichlorprop-P einschließlich Salze und Ester (insgesamt berechnet als Dichlorprop) |
| 70. | Dichlorvos |
| 71. | Dicofol (insgesamt) |
| 72. | Dimethenamid-p |
| 73. | Dimethoat |
| 74. | Dinoseb, Dinosebsalze (insgesamt berechnet als Dinoseb) |
| 75. | Dinoterb |
| 76. | Dioxathion |
| 77. | Diphenylamin |
| 78. | Diquat |
| 79. | Disulfoton, Disulfoton-sulfoxid, Disulfoton-sulfon, Disulfoton-oxon, Disulfoton-oxon-sulfoxid, Disulfoton-oxon-sulfon (insgesamt berechnet als Disulfoton) |
| 80. | Dithiocarbamate, ausgedrückt als CS2, einschließlich Maneb, Mancozeb, Metiram, Propineb, Thiram und Ziram |
| 81. | DNOC |
| 82. | Dodin |
| 83. | Endosulfan (α– und β-Isomer), Endosulfansulfat (insgesamt berechnet als Endosulfan) |
| 84. | Endrin |
| 85. | Ethephon |
| 86. | Ethion |
| 87. | Ethofumesat |
| 88. | Ethoxysulfuron |
| 89. | Etoxazol |
| 90. | Famoxadon |
| 91. | Fenamidon |
| 92. | Fenarimol |
| 93. | Fenbutatinoxid |
| 94. | Fenchlorphos einschließlich Fenchlorphos-oxon (insgesamt berechnet als Fenchlorphos) |
| 95. | Fenamiphos (Summe von Fenamiphos und seinem Sulfoxid sowie Sulfon, ausgedrückt als Fenamiphos) |
| 96. | Fenhexamid |
| 97. | Fenitrothion |
| 98. | Fenpropimorph |
| 99. | Fenthion |
| 100. | Fentin-acetat, Fentin-hydroxid (insgesamt berechnet als Fentin) |
| 101. | Fenvalerat und Esfenvalerat (Summe der RR- und SS- sowie der RS- und SR-Isomeren) |
| 102. | Flazasulfuron |
| 103. | Florasulam |
| 104. | Flucythrinat (Summe der Isomeren, berechnet als Flucythrinat) |
| 105. | Flufenacet |
| 106. | Flumioxazin |
| 107. | Flupyrsulfuron-methyl |
| 108. | Fluroxypyr einschließlich Ester |
| 109. | Flurtamone |
| 110. | Foramsulfuron |
| 111. | Formothion |
| 112. | Fosthiazat |
| 113. | Furathiocarb |
| 114. | Glyphosat |
| 115. | Heptachlor, Heptachlorepoxid (insgesamt berechnet als Heptachlor) |
| 116. | Hexachlorobenzol |
| 117. | Hexaconazol |
| 118. | Imazalil |
| 119. | Imazamox |
| 120. | Imazosulfuron |
| 121. | Iodsulfuron-Methyl-Natrium |
| 122. | Indoxacarb |
| 123. | Ioxynil |
| 124. | Iprodion |
| 125. | Iprovalicarb |
| 126. | Isoproturon |
| 127. | Isoxaflutol |
| 128. | Kresoxim-methyl |
| 129. | Kupferverbindungen (insgesamt berechnet als Kupfer) |
| 130. | Lambda-Cyhalothrin |
| 131. | Lindan |
| 132. | Linuron |
| 133. | Malathion, Malaoxon (insgesamt) |
| 134. | Maleinsäurehydrazid und seine Konjugate (berechnet als Maleinsäurehydrazid) |
| 135. | MCPA, MCPB |
| 136. | Mecarbam |
| 137. | Mecoprop (Summe von Mecoprop-P und Mecoprop, ausgedrückt als Mecoprop) |
| 138. | Mepanipyrim |
| 139. | Mesotrion |
| 140. | Mesosulfuron-methyl |
| 141. | Metalaxyl |
| 142. | Metalaxyl-M |
| 143. | Methacrifos |
| 144. | Methamidophos |
| 145. | Methidathion |
| 146. | Metholachlor |
| 147. | Methomyl, Thiodicarb (insgesamt berechnet als Methomyl) |
| 148. | Methoxychlor |
| 149. | Methoxyfenozid |
| 150. | 1-Methylcyclopropen |
| 151. | Methylbromid |
| 152. | Metsulfuron-methyl |
| 153. | Mevinphos |
| 154. | Milbemectin (Summe aus MA 4 + 8,9Z-MA 4) |
| 155. | Molinat |
| 156. | Monolinuron |
| 157. | Myclobutanil |
| 158. | Omethoat |
| 159. | Oxadiargyl |
| 160. | Oxamyl |
| 161. | Oxasulfuron |
| 162. | Oxydemeton-methyl |
| 163. | Paraquat einschließlich Salze |
| 164. | Parathion, Paraoxon (insgesamt) |
| 165. | Parathion-methyl, Paraoxon-methyl (insgesamt) |
| 166. | Pendimethalin |
| 167. | Penconazol |
| 168. | Permethrin (Summe der Isomeren) |
| 169. | Pethoxamid |
| 170. | Phenmedipham |
| 171. | Phorat, Phorat-sulfoxid, Phorat-sulfon, Phorat-oxon, Phorat-oxon-sulfoxid, Phorat-oxon-sulfon (insgesamt berechnet als Phorat) |
| 172. | Phosalon |
| 173. | Phosphamidon |
| 174. | Picolinafen |
| 175. | Picoxystrobin |
| 176. | Pirimiphosmethyl |
| 177. | Prochloraz (Summe von Prochloraz und seiner Metaboliten, die die 2, 4, 6-Trichlorphenol-Gruppe enthalten, berechnet als Prochloraz) |
| 178. | Procymidon |
| 179. | Profenofos |
| 180. | Prohexadion |
| 181. | Propham |
| 182. | Propiconazol |
| 183. | Propoxur |
| 184. | Propoxycarbazone |
| 185. | Propyzamid |
| 186. | Prosulfuron |
| 187. | Pymetrozin |
| 188. | Pyraclostrobin |
| 189. | Pyraflufen-ethyl |
| 190. | Pyrazophos |
| 191. | Pyrethrine (Summe der Pyrethrine I und II, Cinerine I und II, Allethrin, Barthrin, Cyclethrin, Furethrin) |
| 192. | Pyridat (Summe von Pyridat, seinem Hydrolyseprodukt CL 9673 und der hydrolysierbaren CL-9673-Konjugate, ausgedrückt als Pyridat) |
| 193. | Pyrimethanil |
| 194. | Quinalphos |
| 195. | Quinoxyfen |
| 196. | Quintozen (Summe von Quintozen und Pentachloranilin, ausgedrückt als Quintozen) |
| 197. | Resmethrin einschließlich anderer verwandter Isomerengemische (Summe aller Isomere) |
| 198. | Rimsulfuron |
| 199. | Spiroxamin |
| 200. | Silthiofam |
| 201. | Sulfosulfuron |
| 202. | Tecnazen |
| 203. | TEPP |
| 204. | Thiabendazol |
| 205. | Thiacloprid |
| 206. | Thifensulfuron-methyl |
| 207. | Thiram |
| 208. | Tolylfluanid (Summe von Tolylfluanid und Dimethylaminosulfotoluidid) |
| 209. | Triadimefon und Triadimenol (Summe von Triadimefon und Triadimenol) |
| 210. | Triasulfuron |
| 211. | Triazophos |
| 212. | Tribenuron-methyl |
| 213. | Trichorfon |
| 214. | Tridemorph |
| 215. | Trifloxystrobin |
| 216. | Triforin |
| 217. | Trimethylsulfonium-Kation |
| 218. | Triticonazol |
| 219. | Vamidothion, Vamidothion-Sulfoxid (insgesamt berechnet als Vamidothion) |
| 220. | Vinclozolin einschließlich Abbau- und Reaktionsprodukte, soweit sie noch die 3,5-Dichloranilingruppe enthalten (insgesamt berechnet als Vinclozolin) |
| 221. | Zoxamide |
| Abschnitt 2 | |
| 1. 1,2-Dichlorethan | |
| 2. Aldrin und Dieldrin insgesamt, ausgedrückt als Dieldrin | |
| 3. Chlordan (Summe von cis- und trans-Chlordan) | |
| 4. Ethylenoxyd (Summe von Ethylenoxyd und 2-Chlorethanol, ausgedrückt als Ethylenoxyd) | |
| 5. HCH, Summe der Isomere, ausgenommen das Gamma-Isomer | |
| 6. Nitrofen | |
| 7. Summe der Quecksilberverbindungen, ausgedrückt als Quecksilber | |
| Punkte | Intervalle | Qualitätsbeschreibung |
| 5 | 4,50 – 5,00 | hervorragend |
| 4 | 3,50 – 4,49 | sehr gut |
| 3 | 2,50 – 3,49 | gut |
| 2 | 1,50 – 2,49 | zufriedenstellend |
| 1 | 0,50 – 1,49 | nicht zufriedenstellend |
| 0 | keine Bewertung, das heißt Ausschluss des Erzeugnisses |
| Prüfmerkmal | Möglichkeiten der Punktvergabe | ||||||||||
| Geruch | 5,0 | 4,5 | 4,0 | 3,5 | 3,0 | 2,5 | 2,0 | 1,5 | 1,0 | 0,5 | 0 |
| Geschmack | 5,0 | 4,5 | 4,0 | 3,5 | 3,0 | 2,5 | 2,0 | 1,5 | 1,0 | 0,5 | 0 |
| Harmonie | 5,0 | 4,5 | 4,0 | 3,5 | 3,0 | 2,5 | 2,0 | 1,5 | 1,0 | 0,5 | 0 |
berechnet als Invertzucker: Gramm im Liter,
| Baden-Württemberg: | BW-, |
| Bayern: | BY-, |
| Berlin: | BE-, |
| Brandenburg: | BB-, |
| Bremen: | HB-, |
| Hamburg: | HH-, |
| Hessen: | HE-, |
| Mecklenburg-Vorpommern: | MV-, |
| Niedersachsen: | NI-, |
| Nordrhein-Westfalen: | NW-, |
| Rheinland-Pfalz: | RP-, |
| Saarland: | SL-, |
| Sachsen: | SN-, |
| Sachsen-Anhalt: | ST-, |
| Schleswig-Holstein: | SH-, |
| Thüringen: | TH-. |