SG
Ausfertigungsdatum: 19.03.1956
Vollzitat:
“Soldatengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Mai 2005 (BGBl. I S. 1482), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 27. Februar 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 72) geändert worden ist”
| Stand: | Neugefasst durch Bek. v. 30.5.2005 I 1482; |
| zuletzt geändert durch Art. 6 G v. 27.2.2025 I Nr. 72 |
Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
(+++ Textnachweis Geltung ab: 1.6.1980 +++)
(+++ Zur Anwendung vgl. §§ 19, 98 u. 138 WDO 2025 +++)
Überschrift: Buchstabenabkürzung eingef. durch Art. 1 Nr. 1 G v. 19.12.2000 I 1815 mWv 24.12.2000
| Erster Abschnitt | |
| Gemeinsame Vorschriften | |
| 1. Allgemeines | |
| § 1 | Begriffsbestimmungen |
| § 2 | Dauer des Wehrdienstverhältnisses; Dienstzeitberechnung |
| § 3 | Ernennungs- und Verwendungsgrundsätze |
| § 3a | Intensivierte erweiterte Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen |
| § 4 | Ernennung, Dienstgradbezeichnungen, Uniform |
| § 4a | (weggefallen) |
| § 5 | Gnadenrecht |
|
2. Pflichten und Rechte der Soldaten |
|
| § 6 | Staatsbürgerliche Rechte des Soldaten |
| § 7 | Grundpflicht des Soldaten |
| § 8 | Eintreten für die demokratische Grundordnung |
| § 9 | Eid und feierliches Gelöbnis |
| § 10 | Pflichten des Vorgesetzten |
| § 11 | Gehorsam |
| § 12 | Kameradschaft |
| § 13 | Wahrheit |
| § 14 | Verschwiegenheit |
| § 15 | Politische Betätigung |
| § 16 | Verhalten in anderen Staaten |
| § 17 | Verhalten im und außer Dienst |
| § 17a | Gesunderhaltungspflicht und Patientenrechte |
| § 18 | Gemeinschaftsunterkunft und Gemeinschaftsverpflegung |
| § 19 | Verbot der Annahme von Belohnungen oder Geschenken, Herausgabe- und Auskunftspflicht |
| § 20 | Nebentätigkeit |
| § 20a | Tätigkeit nach dem Ausscheiden aus dem Wehrdienst |
| § 21 | Vormundschaft und Ehrenämter |
| § 22 | Verbot der Ausübung des Dienstes |
| § 23 | Dienstvergehen |
| § 24 | Haftung |
| § 25 | Wahlrecht; Amtsverhältnisse |
| § 26 | Verlust des Dienstgrades |
| § 27 | Laufbahnvorschriften |
| § 27a | Dienstliche Beurteilung; Verordnungsermächtigung |
| § 27b | Referenzgruppen; Verordnungsermächtigung |
| § 28 | Urlaub |
| § 28a | Urlaub bis zum Beginn des Ruhestandes |
| § 29 | Personalakte |
| § 29a | Verarbeitung von besonderen Kategorien personenbezogener Daten |
| § 29b | Datenverarbeitung durch und Datenübermittlung an Feldjäger |
| § 29c | Gesundheitsakte |
| § 29d | Personalaktenführende Stelle |
| § 29e | Aufbewahrung von Personalakten |
| § 29f | Befugtes Offenbaren von Privatgeheimnissen |
| § 30 | Geld- und Sachbezüge, Versorgung |
| § 30a | Teilzeitbeschäftigung, Familienpflegezeit und Pflegezeit |
| § 30b | Zusammentreffen von Urlaub und Teilzeitbeschäftigung |
| § 30c | Arbeitszeit |
| § 30d | Höchstzulässige Arbeitszeit bei bestimmten Tätigkeiten |
| § 31 | Fürsorge |
| § 31a | Zahlung durch den Dienstherrn bei Schmerzensgeldansprüchen |
| § 32 | Dienstzeitbescheinigung und Dienstzeugnis |
| § 33 | Staatsbürgerlicher und völkerrechtlicher Unterricht |
| § 34 | Beschwerde |
| § 35 | Beteiligungsrechte der Soldaten |
| § 35a | Beteiligung an der Gestaltung des Dienstrechts |
| § 36 | Seelsorge |
|
Zweiter Abschnitt |
|
| Rechtsstellung der Berufssoldaten und der Soldaten auf Zeit | |
|
1. Begründung des Dienstverhältnisses |
|
| § 37 | Voraussetzung der Berufung |
| § 38 | Hindernisse der Berufung |
| § 39 | Begründung des Dienstverhältnisses eines Berufssoldaten |
| § 40 | Begründung des Dienstverhältnisses eines Soldaten auf Zeit |
| § 41 | Form der Begründung und der Umwandlung |
|
2. Beförderung |
|
| § 42 | Form der Beförderung |
|
3. Beendigung des Dienstverhältnisses |
|
| a) Beendigung des Dienstverhältnisses eines Berufssoldaten | |
| § 43 | Beendigungsgründe |
| § 44 | Eintritt und Versetzung in den Ruhestand |
| § 45 | Altersgrenzen |
| § 45a | Umwandlung |
| § 46 | Entlassung |
| § 47 | Zuständigkeit, Anhörungspflicht und Fristen bei der Entlassung |
| § 47a | Besondere Verfahrensvorschriften für die Entlassung nach § 46 Absatz 2a |
| § 48 | Verlust der Rechtsstellung eines Berufssoldaten |
| § 49 | Folgen der Entlassung und des Verlustes der Rechtsstellung eines Berufssoldaten |
| § 50 | Versetzung in den einstweiligen Ruhestand |
| § 51 | Wiederverwendung |
| § 51a | (weggefallen) |
| § 52 | Wiederaufnahme des Verfahrens |
| § 53 | Verurteilung nach Beendigung des Dienstverhältnisses |
| b) Beendigung des Dienstverhältnisses eines Soldaten auf Zeit | |
| § 54 | Beendigungsgründe |
| § 55 | Entlassung |
| § 56 | Folgen der Entlassung und des Verlustes der Rechtsstellung eines Soldaten auf Zeit |
| § 57 | Wiederaufnahme des Verfahrens, Verurteilungen nach Beendigung des Dienstverhältnisses |
|
Dritter Abschnitt |
|
| Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz; Reservewehrdienstverhältnis; freiwilliger Wehrdienst als besonderes staatsbürgerliches Engagement |
|
|
1. Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz |
|
| § 58 | Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz |
| 2. | Reservewehrdienstverhältnis |
| § 58a | Reservewehrdienstverhältnis |
| 3. | Freiwilliger Wehrdienst als besonderes staatsbürgerliches Engagement |
| § 58b | Freiwilliger Wehrdienst als besonderes staatsbürgerliches Engagement |
| § 58c | Übermittlung personenbezogener Daten durch die Meldebehörden |
| § 58d | Beratung und Untersuchung |
| § 58e | Verpflichtung |
| § 58f | Status |
| § 58g | Dienstantritt |
| § 58h | Beendigung des freiwilligen Wehrdienstes nach § 58b |
|
Vierter Abschnitt |
|
| Dienstleistungspflicht | |
|
1. Umfang und Arten der Dienstleistungen |
|
| § 59 | Personenkreis |
| § 60 | Arten der Dienstleistungen |
| § 61 | Übungen |
| § 62 | Besondere Auslandsverwendungen |
| § 63 | Hilfeleistungen im Innern |
| § 63a | Hilfeleistungen im Ausland |
| § 63b | Wehrdienst zur temporären Verbesserung der personellen Einsatzbereitschaft |
|
2. Dienstleistungsausnahmen |
|
| § 64 | Dienstunfähigkeit |
| § 65 | Ausschluss von Dienstleistungen |
| § 66 | Befreiung von Dienstleistungen |
| § 67 | Zurückstellung von Dienstleistungen |
| § 68 | Unabkömmlichstellung |
|
3. Heranziehungsverfahren |
|
| § 69 | Zuständigkeit |
| § 70 | Verfahren |
| § 71 | Ärztliche Untersuchung, Anhörung |
| § 72 | Heranziehung von ungedienten Dienstleistungspflichtigen |
| § 73 | Heranziehung von gedienten Dienstleistungspflichtigen |
|
4. Beendigung der Dienstleistungen und Verlust des Dienstgrades |
|
| § 74 | Beendigung der Dienstleistungen |
| § 75 | Entlassung aus den Dienstleistungen |
| § 76 | Ausschluss von Dienstleistungen und Verlust des Dienstgrades |
|
5. Überwachung und Durchsetzung der Dienstleistungspflicht |
|
| § 77 | Dienstleistungsüberwachung; Haftung |
| § 78 | Aufenthaltsfeststellungsverfahren |
| § 79 | Vorführung und Zuführung |
|
6. Verhältnis zur Wehrpflicht |
|
| § 80 | Konkurrenzregelung |
|
Fünfter Abschnitt |
|
| Dienstliche Veranstaltungen | |
| § 81 | Zuziehung zu dienstlichen Veranstaltungen |
|
Sechster Abschnitt |
|
| Rechtsschutz | |
|
1. Rechtsweg |
|
| § 82 | Zuständigkeiten |
|
2. Rechtsbehelfe und Rechtsmittel gegen Verwaltungsakte nach dem Vierten Abschnitt |
|
| § 83 | Besondere Vorschriften für das Vorverfahren |
| § 84 | Rechtsmittel gegen Entscheidungen des Verwaltungsgerichts |
| § 85 | Besondere Vorschriften für die Anfechtungsklage |
|
Siebter Abschnitt |
|
| Bußgeldvorschriften; Übergangs- und Schlussvorschriften | |
| § 86 | Bußgeldvorschriften |
| § 87 | Einstellung von anderen Bewerbern |
| § 88 | Entlassung von anderen Bewerbern |
| § 89 | Mitteilungen in Strafsachen |
| § 90 | Organisationsgesetz |
| § 91 | (weggefallen) |
| § 92 | Übergangsvorschrift für die Laufbahnen |
| § 93 | Verordnungsermächtigungen |
| § 94 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Änderungsgesetzes vom 24. Februar 1983 (BGBl. I S. 179) |
| § 95 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Änderungsgesetzes vom 6. Dezember 1990 (BGBl. I S. 2588) |
| § 96 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Dienstrechtsneuordnungsgesetzes |
| § 97 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Änderungsgesetzes vom 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1815) |
| § 98 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Wehrrechtsänderungsgesetzes 2011 |
| § 99 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetzes |
| § 100 | Übergangsvorschrift aus Anlass des Gesetzes zur Beitragsentlastung der Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung |
Satz 1 gilt nicht, wenn der Soldat die Schädigung vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat, es sei denn, dass der Ausschluss eine unbillige Härte bedeuten würde.
Im Übrigen bleiben die gesetzlich begründeten Pflichten, geplante Straftaten anzuzeigen und für die Erhaltung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung einzutreten, von Satz 1 unberührt.
Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt. In den Fällen des Satzes 1 Nummer 1 bleibt § 25 Absatz 3 Satz 3 des Infektionsschutzgesetzes unberührt.
Als Nebentätigkeit gilt nicht die Wahrnehmung öffentlicher Ehrenämter; ihre Übernahme hat der Soldat vor Aufnahme seinem Disziplinarvorgesetzten schriftlich anzuzeigen.
Ein solcher Versagungsgrund liegt in der Regel auch vor, wenn sich die Nebentätigkeit wegen gewerbsmäßiger Dienst- oder Arbeitsleistung oder sonst nach Art, Umfang, Dauer oder Häufigkeit als Ausübung eines Zweitberufs darstellt. Die Voraussetzung des Satzes 2 Nr. 1 gilt in der Regel als erfüllt, wenn die zeitliche Beanspruchung durch eine oder mehrere Nebentätigkeiten in der Woche ein Fünftel der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit überschreitet. Soweit der Gesamtbetrag der Vergütung für eine oder mehrere Nebentätigkeiten 40 Prozent des jährlichen Endgrundgehalts des Dienstgrades des Soldaten übersteigt, liegt ein Versagungsgrund vor. Der zuständige Disziplinarvorgesetzte kann Ausnahmen zulassen, wenn der Soldat durch Angabe bestimmter Tatsachen nachweist, dass die zeitliche Beanspruchung in der Woche acht Stunden nicht übersteigt oder die Versagung unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls nicht angemessen wäre oder wenn dienstliche Interessen die Genehmigung einer Nebentätigkeit rechtfertigen. Bei Anwendung der Sätze 4 bis 6 sind genehmigungs- und anzeigepflichtige Nebentätigkeiten zusammen zu berücksichtigen. Die Genehmigung ist auf längstens fünf Jahre zu befristen; sie kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Ergibt sich eine Beeinträchtigung dienstlicher Interessen nach Erteilung der Genehmigung, ist diese zu widerrufen.
Tätigkeiten nach Satz 1 Nr. 2 und 3 sowie eine Tätigkeit in Selbsthilfeeinrichtungen nach Satz 1 Nr. 4 hat der Soldat der zuständigen Stelle schriftlich vor ihrer Aufnahme anzuzeigen, wenn für sie ein Entgelt oder ein geldwerter Vorteil geleistet wird. Hierbei hat er insbesondere Art und Umfang der Nebentätigkeit sowie die voraussichtliche Höhe der Entgelte und geldwerten Vorteile anzugeben. Der Soldat hat jede Änderung unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Der zuständige Disziplinarvorgesetzte kann im Übrigen aus begründetem Anlass verlangen, dass der Soldat über eine ausgeübte nicht genehmigungspflichtige Nebentätigkeit schriftlich Auskunft erteilt, insbesondere über deren Art und Umfang. Eine nicht genehmigungspflichtige Nebentätigkeit ist ganz oder teilweise zu untersagen, wenn der Soldat bei ihrer Ausübung dienstliche Pflichten verletzt.
Satz 1 gilt nicht für Soldaten, die zur Ausübung einer gleichwertigen hauptberuflichen Tätigkeit bei einer Fraktion des Deutschen Bundestages, bei einer gesetzgebenden Körperschaft eines Landes oder des Europäischen Parlaments beurlaubt sind.
tatsächlich betreut oder pflegt. Bei einem Soldaten auf Zeit ist die Gewährung nur insoweit zulässig, als er nicht mehr verpflichtet ist, auf Grund der Wehrpflicht Grundwehrdienst zu leisten. Der Antrag auf Verlängerung einer Beurlaubung ist spätestens sechs Monate vor Ablauf der genehmigten Beurlaubung zu stellen. Während der Beurlaubung dürfen nur solche Nebentätigkeiten genehmigt werden, die dem Zweck der Beurlaubung nicht zuwiderlaufen. Ein bereits bewilligter Urlaub kann aus zwingenden Gründen der Verteidigung widerrufen werden.
Mit der Verarbeitung der Daten dürfen nur Personen betraut werden, die in § 203 des Strafgesetzbuchs genannt sind.
Daten nach Satz 1 Nummer 1 Buchstabe a dürfen nur verarbeitet werden, soweit dies für die Betreuung der betroffenen Personen oder zum Eigenschutz der Feldjäger, die die Evakuierungsoperation durchführen, erforderlich ist. Daten nach Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b und c dürfen nur verarbeitet werden, soweit dies erforderlich ist, um die betroffenen Personen eindeutig voneinander unterscheiden und identifizieren zu können. Angaben nach Satz 1 Nummer 2 dürfen nur verarbeitet werden, soweit dies für die Sicherheit der betroffenen Personen und der Feldjäger, die die Evakuierungsoperation durchführen, zwingend erforderlich ist.
Alle Aufklärungen und Einwilligungen sind in der Gesundheitsakte zu dokumentieren, Arztbriefe stets aufzunehmen.
Teilakten können, ihrer Zweckbestimmung entsprechend, von anderen Stellen geführt werden.
je nachdem, welche Voraussetzung zuerst erfüllt ist.
Die Pflegebedürftigkeit ist nachzuweisen durch ein ärztliches Gutachten oder durch eine Bescheinigung der Pflegekasse oder des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung oder durch eine entsprechende Bescheinigung einer privaten Pflegeversicherung. Soweit Anspruch auf Elternzeit nach § 28 Absatz 7 besteht, kann anstelle von Elternzeit eine Teilzeitbeschäftigung auch im Umfang von weniger als der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit bewilligt werden. Der Anspruch auf Elternzeit vermindert sich um die Zeit, in der diese Teilzeitbeschäftigung in Anspruch genommen wird.
als Pflegezeit mit Vorschuss bewilligt. Im Übrigen gelten für die Bewilligung von Teilzeitbeschäftigung nach Satz 1 Nummer 1 die Absätze 2 bis 5 entsprechend.
Eine Kontrolle der Einhaltung der Arbeitszeit mittels automatisierter Datenverarbeitungssysteme ist zulässig, soweit diese Systeme eine Mitwirkung des Soldaten erfordern. Die erhobenen Daten dürfen nur für Zwecke der Arbeitszeitkontrolle, der Wahrung arbeitsschutzrechtlicher Vorschriften und des gezielten Personaleinsatzes verwendet werden, soweit dies zur Aufgabenwahrnehmung der jeweils zuständigen Stelle erforderlich ist. In der Rechtsverordnung sind Löschfristen für die erhobenen Daten vorzusehen. Die Rechtsverordnung kann die Erprobung innovativer und flexibler Arbeitszeitmodelle mit Langzeitkonten gestatten und hierbei vorsehen, dass Erholungsurlaub auf Antrag einem Langzeitkonto gutgeschrieben werden darf. Die Rechtsverordnung kann auch das Ermessen bindende Vorgaben zur Bewilligung von Urlaub im Zusammenhang mit den Tätigkeiten nach Absatz 4 vorsehen.
Sobald die Voraussetzungen für eine Anhebung nach Satz 1 nicht mehr erfüllt sind, ist die Rechtsverordnung aufzuheben. § 30c Absatz 1 bis 3 bleibt unberührt.
An Stelle der Worte “unter Berufung” können die Worte “ich berufe” verwendet werden.
Die Berechnung der Dienstzeit im Sinne der Nummer 1 regelt das Soldatenversorgungsgesetz.
In den Fällen des Satzes 1 Nummer 2 kann das Bundesministerium der Verteidigung wegen besonderer Härte eine Ausnahme zulassen. In den Fällen des Satzes 1 Nummer 8 kann das Bundesministerium der Verteidigung seine Zuständigkeit auf andere Stellen übertragen.
Ebenso wird entlassen, wer einen Personenzusammenschluss nachdrücklich unterstützt oder unterstützt hat, der seinerseits die in Satz 1 genannten Bestrebungen verfolgt oder verfolgt hat.
berufen wird. Satz 1 gilt ebenfalls nicht, solange das Bundesministerium der Verteidigung oder eine von ihm bestimmte Stelle in seinem Geschäftsbereich der Entlassung nach Satz 1 nicht zugestimmt hat. Die Zustimmung ist zu erteilen, wenn der Soldat nach Absatz 3 seine Entlassung verlangen könnte. Im Übrigen kann die Zustimmung unter Berücksichtigung der dienstlichen Interessen der Bundeswehr erteilt werden.
Entsprechendes gilt, wenn der Berufssoldat auf Grund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gemäß Artikel 18 des Grundgesetzes ein Grundrecht verwirkt hat.
muss die entstandenen Kosten des Studiums oder der Fachausbildung erstatten. Unter den gleichen Voraussetzungen muss ein früherer Berufssoldat in der Laufbahn der Offiziere des Sanitätsdienstes das ihm als Sanitätsoffizieranwärter gewährte Ausbildungsgeld erstatten. Auf die Erstattung kann ganz oder teilweise verzichtet werden, wenn sie für den früheren Soldaten eine besondere Härte bedeuten würde. Gestundete Erstattungsbeträge sind nach Ablauf eines Monats nach der Bekanntgabe des Rückforderungsbescheids bis zum Ablauf des Kalendermonats vor der Zahlung mit 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz nach § 247 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu verzinsen.
verliert seinen Dienstgrad und seine Ansprüche auf Versorgung mit Ausnahme der Beschädigtenversorgung. Entsprechendes gilt, wenn ein Berufssoldat im Ruhestand oder ein früherer Berufssoldat auf Grund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gemäß Artikel 18 des Grundgesetzes ein Grundrecht verwirkt hat. § 52 gilt entsprechend.
um einen Zeitraum von bis zu drei Monaten verlängert werden.
Ist er zuvor in einer anderen Laufbahn verwendet worden, soll er nicht entlassen, sondern in diese zurückgeführt werden, soweit er noch einen dieser Laufbahn entsprechenden Dienstgrad führt.
Unter den gleichen Voraussetzungen muss ein früherer Soldat auf Zeit in der Laufbahn der Offiziere des Sanitätsdienstes das ihm als Sanitätsoffizieranwärter gewährte Ausbildungsgeld erstatten. Auf die Erstattung kann ganz oder teilweise verzichtet werden, wenn sie für den früheren Soldaten eine besondere Härte bedeuten würde. Gestundete Erstattungsbeträge sind nach Ablauf eines Monats nach der Bekanntgabe des Rückforderungsbescheids bis zum Ablauf des Kalendermonats vor der Zahlung mit 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz nach § 247 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu verzinsen.
Die Datenübermittlung unterbleibt, wenn die betroffenen Personen ihr nach § 36 Absatz 2 des Bundesmeldegesetzes widersprochen haben.
zu den in § 60 genannten Dienstleistungen herangezogen werden. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.
Er ist nur zulässig, wenn für Reservisten
nicht möglich ist.
unterbrechen oder die Aufnahme einer rechtsverbindlich zugesagten oder vertraglich gesicherten Berufsausbildung verhindern würde.
Das Bundesverwaltungsamt hat diese Daten jeweils unter Angabe der ausschreibenden Behörde zu speichern.
Diese Stellen dürfen die Daten zu dem Zweck, zu dem sie ihnen übermittelt worden sind, verarbeiten. Wird diesen Stellen der Aufenthaltsort eines Dienstleistungspflichtigen bekannt, haben sie ihn der ausschreibenden Behörde mitzuteilen, soweit keine besonderen Verwendungsregelungen entgegenstehen. Sodann löschen sie unverzüglich die ihnen vom Bundesverwaltungsamt übermittelten Daten der betroffenen Person. Die ausschreibende Behörde unterrichtet das Bundesverwaltungsamt sowie die übrigen Stellen nach Satz 1 davon, dass der Aufenthaltsort festgestellt worden und eine weitere Speicherung nicht mehr erforderlich ist. Diese Stellen haben die Daten der betroffenen Person nach der Unterrichtung zu löschen.
Die Mitteilungen sind als “Vertrauliche Personalsache” zu kennzeichnen. Im Fall des Satzes 1 Nr. 2 dürfen nur die Personendaten des Beschuldigten, die für die Ermittlung der zuständigen Stelle erforderlich sind, dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr zugänglich gemacht werden; die übrigen Daten sind ihm zur Weiterleitung in einem verschlossenen Umschlag zu übermitteln.
| im Jahr | Anhebung um Monate |
Anspruch ab Alter | |
|---|---|---|---|
| Jahr | Monat | ||
| 2013 | 3 | 62 | 3 |
| 2014 | 6 | 62 | 6 |
| 2015 | 9 | 62 | 9 |
| 2016 | 12 | 63 | 0 |
| 2017 | 15 | 63 | 3 |
| 2018 | 18 | 63 | 6 |
| 2019 | 21 | 63 | 9 |
| 2020 | 24 | 64 | 0 |
| 2021 | 27 | 64 | 3 |
| 2022 | 30 | 64 | 6 |
| 2023 | 33 | 64 | 9 |
| im Jahr | Anhebung um Monate |
Erreichen mit Alter | |
|---|---|---|---|
| Jahr | Monat | ||
| 2013 | 1 | 61 | 1 |
| 2014 | 2 | 61 | 2 |
| 2015 | 3 | 61 | 3 |
| 2016 | 4 | 61 | 4 |
| 2017 | 5 | 61 | 5 |
| 2018 | 6 | 61 | 6 |
| 2019 | 7 | 61 | 7 |
| 2020 | 8 | 61 | 8 |
| 2021 | 9 | 61 | 9 |
| 2022 | 10 | 61 | 10 |
| 2023 | 11 | 61 | 11 |
| im Jahr | Anhebung um Monate |
Erreichen mit Alter | |
|---|---|---|---|
| Jahr | Monat | ||
| 2015 | 0 | 61 | 0 |
| 2016 | 1 | 61 | 1 |
| 2017 | 2 | 61 | 2 |
| 2018 | 3 | 61 | 3 |
| 2019 | 4 | 61 | 4 |
| 2020 | 5 | 61 | 5 |
| 2021 | 6 | 61 | 6 |
| 2022 | 8 | 61 | 8 |
| 2023 | 10 | 61 | 10 |
| im Jahr | Anhebung um Monate |
Erreichen mit Alter | |
|---|---|---|---|
| Jahr | Monat | ||
| 2013 | 2 | 59 | 2 |
| 2014 | 4 | 59 | 4 |
| 2015 | 6 | 59 | 6 |
| 2016 | 8 | 59 | 8 |
| 2017 | 10 | 59 | 10 |
| 2018 | 12 | 60 | 0 |
| 2019 | 14 | 60 | 2 |
| 2020 | 16 | 60 | 4 |
| 2021 | 18 | 60 | 6 |
| 2022 | 20 | 60 | 8 |
| 2023 | 22 | 60 | 10 |
| im Jahr | Anhebung um Monate |
Erreichen mit Alter | |
|---|---|---|---|
| Jahr | Monat | ||
| 2015 | 0 | 59 | 0 |
| 2016 | 2 | 59 | 2 |
| 2017 | 4 | 59 | 4 |
| 2018 | 6 | 59 | 6 |
| 2019 | 8 | 59 | 8 |
| 2020 | 10 | 59 | 10 |
| 2021 | 12 | 60 | 0 |
| 2022 | 16 | 60 | 4 |
| 2023 | 20 | 60 | 8 |
| im Jahr | Anhebung um Monate |
Erreichen mit Alter | |
|---|---|---|---|
| Jahr | Monat | ||
| 2013 | 2 | 57 | 2 |
| 2014 | 4 | 57 | 4 |
| 2015 | 6 | 57 | 6 |
| 2016 | 8 | 57 | 8 |
| 2017 | 10 | 57 | 10 |
| 2018 | 12 | 58 | 0 |
| 2019 | 14 | 58 | 2 |
| 2020 | 16 | 58 | 4 |
| 2021 | 18 | 58 | 6 |
| 2022 | 20 | 58 | 8 |
| 2023 | 22 | 58 | 10 |
| im Jahr | Anhebung um Monate |
Erreichen mit Alter | |
|---|---|---|---|
| Jahr | Monat | ||
| 2015 | 0 | 57 | 0 |
| 2016 | 2 | 57 | 2 |
| 2017 | 4 | 57 | 4 |
| 2018 | 6 | 57 | 6 |
| 2019 | 8 | 57 | 8 |
| 2020 | 10 | 57 | 10 |
| 2021 | 12 | 58 | 0 |
| 2022 | 16 | 58 | 4 |
| 2023 | 20 | 58 | 8 |
| im Jahr | Anhebung um Monate |
Erreichen mit Alter | |
|---|---|---|---|
| Jahr | Monat | ||
| 2013 | 1 | 55 | 1 |
| 2014 | 2 | 55 | 2 |
| 2015 | 3 | 55 | 3 |
| 2016 | 4 | 55 | 4 |
| 2017 | 5 | 55 | 5 |
| 2018 | 6 | 55 | 6 |
| 2019 | 7 | 55 | 7 |
| 2020 | 8 | 55 | 8 |
| 2021 | 9 | 55 | 9 |
| 2022 | 10 | 55 | 10 |
| 2023 | 11 | 55 | 11 |
| im Jahr | Anhebung um Monate |
Erreichen mit Alter | |
|---|---|---|---|
| Jahr | Monat | ||
| 2013 | 1 | 54 | 1 |
| 2014 | 2 | 54 | 2 |
| 2015 | 3 | 54 | 3 |
| 2016 | 4 | 54 | 4 |
| 2017 | 5 | 54 | 5 |
| 2018 | 6 | 54 | 6 |
| 2019 | 7 | 54 | 7 |
| 2020 | 8 | 54 | 8 |
| 2021 | 9 | 54 | 9 |
| 2022 | 10 | 54 | 10 |
| 2023 | 11 | 54 | 11 |
bestanden hat; Buchstabe b gilt nicht für frühere Soldaten, die ausschließlich Grundwehrdienst geleistet haben.
Für die Heranziehung zu Dienstleistungen ohne Zustimmung nach § 59 Absatz 3 Satz 3 gilt Satz 1 entsprechend.