MgVG
Ausfertigungsdatum: 21.12.2006
Vollzitat:
“Gesetz über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei einer grenzüberschreitenden Verschmelzung vom 21. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3332), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 4. Januar 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 10) geändert worden ist”
| Stand: | Zuletzt geändert durch Art. 2 G v. 4.1.2023 I Nr. 10 |
Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
(+++ Textnachweis ab: 29.12.2006 +++)
Das G wurde als Artikel 1 des G v. 21.12.2006 I 3332 vom Bundestag erlassen.
Es ist gem. Art. 4 dieses G am 29.12.2006 in Kraft getreten.
| Teil 1 | |
| Allgemeine Vorschriften | |
| § 1 | Zielsetzung des Gesetzes |
| § 2 | Begriffsbestimmungen |
| § 3 | Geltungsbereich |
| § 4 | Anwendung des Rechts des Sitzstaats |
| § 5 | Anwendung der Regelungen über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer kraft Vereinbarung oder kraft Gesetzes |
| Teil 2 | |
| Besonderes Verhandlungsgremium | |
| Kapitel 1 | |
| Bildung und Zusammensetzung | |
| § 6 | Information der Leitungen |
| § 7 | Zusammensetzung des besonderen Verhandlungsgremiums |
| § 8 | Persönliche Voraussetzungen der auf das Inland entfallenden Mitglieder des besonderen Verhandlungsgremiums |
| § 9 | Verteilung der auf das Inland entfallenden Sitze des besonderen Verhandlungsgremiums |
| Kapitel 2 | |
| Wahlgremium | |
| § 10 | Zusammensetzung des Wahlgremiums; Urwahl |
| § 11 | Einberufung des Wahlgremiums |
| § 12 | Wahl der Mitglieder des besonderen Verhandlungsgremiums |
| Kapitel 3 | |
| Verhandlungsverfahren | |
| § 13 | Information über die Mitglieder des besonderen Verhandlungsgremiums |
| § 14 | Sitzungen; Geschäftsordnung |
| § 15 | Zusammenarbeit zwischen besonderem Verhandlungsgremium und Leitungen |
| § 16 | Sachverständige und Vertreter von geeigneten außenstehenden Organisationen |
| § 17 | Beschlussfassung im besonderen Verhandlungsgremium |
| § 18 | Nichtaufnahme oder Abbruch der Verhandlungen |
| § 19 | Niederschrift |
| § 19a | Information über das Verhandlungsergebnis |
| § 20 | Kosten des besonderen Verhandlungsgremiums |
| § 21 | Dauer der Verhandlungen |
| Teil 3 | |
| Mitbestimmung der Arbeitnehmer | |
| Kapitel 1 | |
| Mitbestimmung kraft Vereinbarung | |
| § 22 | Inhalt der Vereinbarung |
| Kapitel 2 | |
| Mitbestimmung kraft Gesetzes | |
| § 23 | Voraussetzung |
| § 24 | Umfang der Mitbestimmung |
| § 25 | Sitzverteilung |
| § 26 | Abberufung und Anfechtung |
| § 27 | Rechtsstellung; Innere Ordnung |
| § 28 | Tendenzunternehmen |
| Kapitel 3 | |
| Ergänzende Vorschriften | |
| § 29 | Fortbestehen nationaler Arbeitnehmervertretungsstrukturen |
| § 30 | Nachfolgende innerstaatliche Umwandlungen |
| § 30a | Nachfolgende grenzüberschreitende Umwandlungen |
| Teil 4 | |
| Schutzbestimmungen | |
| § 31 | Geheimhaltung; Vertraulichkeit |
| § 32 | Schutz der Arbeitnehmervertreter |
| § 33 | Errichtungs- und Tätigkeitsschutz |
| Teil 5 | |
| Straf- und Bußgeldvorschriften, Übergangsvorschrift | |
| § 34 | Strafvorschriften |
| § 35 | Bußgeldvorschriften |
| § 36 | Übergangsvorschrift |
Eine Abschrift der Niederschrift ist den Leitungen zu übermitteln.
In den Fällen des Satzes 1 Nr. 2 und 3 muss vor der Eintragung der aus der grenzüberschreitenden Verschmelzung hervorgehenden Gesellschaft in einer oder mehreren der beteiligten Gesellschaften eine oder mehrere Formen der Mitbestimmung bestanden haben, die
Für das Abberufungsverfahren gelten die §§ 10 bis 12 entsprechend mit der Maßgabe, dass an die Stelle der beteiligten Gesellschaften, betroffenen Tochtergesellschaften und betroffenen Betriebe die aus der grenzüberschreitenden Verschmelzung hervorgehende Gesellschaft, ihre Tochtergesellschaften und Betriebe treten; abweichend von § 10 Abs. 5 und § 12 Abs. 1 Satz 3 bedarf der Beschluss einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen.
dient, findet Kapitel 2 keine Anwendung.
die Beschäftigte der aus einer grenzüberschreitenden Verschmelzung hervorgehenden Gesellschaft, ihrer Tochtergesellschaften oder Betriebe oder einer der beteiligten Gesellschaften, betroffenen Tochtergesellschaften oder betroffenen Betriebe sind, den gleichen Schutz und die gleichen Sicherheiten wie die Arbeitnehmervertreter nach den Gesetzen und Gepflogenheiten des Mitgliedstaats, in dem sie beschäftigt sind. Dies gilt insbesondere für