FAG
Ausfertigungsdatum: 20.12.2001
Vollzitat:
“Finanzausgleichsgesetz vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 27. Oktober 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 255) geändert worden ist”
| Stand: | Zuletzt geändert durch Art. 2 G v. 27.10.2025 I Nr. 255 |
| mittelbare Änderung durch Art. 3 G v. 27.10.2025 I Nr. 255 ist berücksichtigt | |
| Das G tritt gem. § 20 mit Ablauf des 31.12.2019 außer Kraft; § 20 aufgeh. durch Art. 2 Nr. 21 G v. 14.8.2017 I 3122 mWv 1.1.2020; Art. 2 Nr. 21 aufgeh. durch Art. 4 Nr. 2 G v. 17.12.2018 I 2522; § 20 aufgeh. durch Art. 1 Nr. 2 G v. 17.12.2018 I 2522 mWv 21.12.2018; dadurch ist die Geltung dieses G über den 31.12.2019 hinaus verlängert worden | |
Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
(+++ Textnachweis ab: 1.1.2005 +++)
Das G wurde als Artikel 5 G v. 20.12.2001 I 3955 (SFG) vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Es tritt gem. Art. 12 Abs. 2 dieses G am 1.1.2005 in Kraft. Gem. seinem § 20 tritt es mit Ablauf des 31. Dezember 2019 außer Kraft.
| Bund | Länder | Gemeinden | |
| ab 2020 | 52,81398351 | 45,19007254 | 1,99594395. |
| Kalenderjahr | Bund | Länder | Gemeinden |
| 2020 | minus 20 533 717 472 Euro | 15 858 934 915 Euro | 4 674 782 557 Euro |
| 2021 | minus 17 142 407 683 Euro | 12 988 407 683 Euro | 4 154 000 000 Euro |
| 2022 | minus 15 008 682 590 Euro | 12 608 682 590 Euro | 2 400 000 000 Euro |
| 2023 | minus 13 792 407 683 Euro | 11 392 407 683 Euro | 2 400 000 000 Euro |
| 2024 | minus 12 480 407 683 Euro | 10 080 407 683 Euro | 2 400 000 000 Euro |
| 2025 | minus 12 226 540 183 Euro | 9 578 540 183 Euro | 2 648 000 000 Euro |
| 2026 | minus 13 102 407 683 Euro | 9 086 407 683 Euro | 4 016 000 000 Euro |
| 2027 | minus 15 539 407 683 Euro | 9 335 407 683 Euro | 6 204 000 000 Euro |
| 2028 | minus 17 010 907 683 Euro | 9 689 907 683 Euro | 7 321 000 000 Euro |
| 2029 | minus 15 318 407 683 Euro | 9 968 407 683 Euro | 5 350 000 000 Euro |
| ab 2030 | minus 11 763 407 683 Euro | 9 363 407 683 Euro | 2 400 000 000 Euro. |
Als Steuereinnahme eines Landes gilt ebenfalls seine Steuerkraftzahl der Grunderwerbsteuer im Ausgleichsjahr. Als Steuerkraftzahlen werden für die einzelnen Länder die Beträge angesetzt, die sich ergeben, wenn die im Bundesgebiet insgesamt im Ausgleichsjahr aufgekommene Grunderwerbsteuer im Verhältnis der dem Aufkommen zu Grunde liegenden länderweisen Steuerbemessungsgrundlagen der Grunderwerbsteuer verteilt wird. Für Fälle der Pauschalbesteuerung nach § 12 des Grunderwerbsteuergesetzes ist zur Ermittlung der Steuerbemessungsgrundlage der Pauschalbetrag durch den Steuersatz zu dividieren, der zum Zeitpunkt des pauschaliert besteuerten Rechtsvorgangs gültig war. Als Steuereinnahmen eines Landes gelten ferner die sich nach § 2 entsprechend seinem Einwohneranteil für das Ausgleichsjahr ergebenden Anteile der Umsatzsteuer.
Für die von den Gemeinden geleistete Gewerbesteuerumlage sind die Feststellungen der Länder maßgebend.
zugrunde gelegt werden.
| Brandenburg | 15 580 000 Euro, |
| Mecklenburg-Vorpommern | 10 496 000 Euro, |
| Sachsen | 26 158 000 Euro, |
| Sachsen-Anhalt | 15 334 000 Euro, |
| Thüringen | 14 432 000 Euro. |
Bund und Länder überprüfen gemeinsam in einem Abstand von drei Jahren, beginnend im Jahr 2022, in welcher Höhe die Sonderlasten dieser Länder ab dem jeweils folgenden Jahr auszugleichen sind. Die Sonderlasten sind entsprechend den im Jahr vor der Überprüfung gegebenen einwohnerbezogenen Verhältnissen der Bedarfsgemeinschaften und der Entwicklung der Kosten der Unterkunft im Durchschnitt der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Verhältnis zum Durchschnitt der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein in Bezug zum Ausgangsjahr 2005 zu ermitteln.
| Berlin | 62 831 000 Euro, |
| Brandenburg | 76 524 000 Euro, |
| Bremen | 62 501 000 Euro, |
| Hamburg | 78 699 000 Euro, |
| Mecklenburg-Vorpommern | 77 987 000 Euro, |
| Rheinland-Pfalz | 54 410 000 Euro, |
| Saarland | 70 652 000 Euro, |
| Sachsen | 54 510 000 Euro, |
| Sachsen-Anhalt | 78 157 000 Euro, |
| Schleswig-Holstein | 72 969 000 Euro, |
| Thüringen | 78 404 000 Euro. |
Bund und Länder überprüfen gemeinsam die Voraussetzungen der Vergabe in einem Abstand von fünf Jahren, erstmals im Jahr 2023, im Hinblick auf die Vergabe im jeweils übernächsten Jahr.