EuPAG
Ausfertigungsdatum: 12.05.2017
Vollzitat:
“Gesetz über die Tätigkeit europäischer Patentanwälte in Deutschland vom 12. Mai 2017 (BGBl. I S. 1121, 1137), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 22. Oktober 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 320) geändert worden ist”
| Stand: | Zuletzt geändert durch Art. 5 G v. 22.10.2024 I Nr. 320 |
Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
(+++ Textnachweis ab: 18.5.2017 +++)
(+++ Zur Anwendung vgl. §§ 12 Abs. 2, 30 +++)
Das G wurde als Artikel 5 des G v. 12.5.2017 I 1121 vom Bundestag beschlossen. Es ist gem. Art. 20 Abs. 1 Satz 1 dieses G am 18.5.2017 in Kraft getreten.
| § 1 | Feststellungsantrag |
| § 2 | Entscheidung über den Antrag |
| § 3 | Zweck der Eignungsprüfung |
| § 4 | Zuständige Stelle für die Eignungsprüfung |
| § 5 | Prüfungsfächer |
| § 6 | Prüfungsleistungen |
| § 7 | Prüfungsentscheidung |
| § 8 | Wiederholung der Eignungsprüfung |
| § 9 | Prüfungsgebühr |
| § 10 | Verordnungsermächtigung |
| § 11 | Bescheinigungen des Heimat- oder Herkunftsstaates |
| § 12 | Partieller Zugang zum Beruf des Patentanwalts |
| § 13 | Dienstleistender europäischer Patentanwalt |
| § 14 | Berufserfahrung |
| § 15 | Meldung |
| § 16 | Rechte und Pflichten |
| § 17 | Berufshaftpflichtversicherung |
| § 18 | Aufsicht |
| § 19 | Berufsgerichtsbarkeit und Mitteilungspflichten |
| § 20 | Niedergelassener europäischer Patentanwalt |
| § 21 | Aufnahme in die Patentanwaltskammer und berufliche Stellung |
| § 22 | Ergänzende Anwendung des Verwaltungsverfahrensgesetzes |
| § 23 | Rechtsweg in verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten |
| § 24 | Europäische Verwaltungszusammenarbeit und Bescheinigungen |
| § 25 | Mitteilungspflichten gegenüber anderen Mitgliedstaaten |
| § 26 | Gleichgestellte Staaten |
| § 27 | Statistik |
| § 28 | Gebühren und Auslagen |
| § 29 | Anwendung von Vorschriften des Strafgesetzbuches |
| § 30 | Übergangsvorschrift zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union |
Die Auferlegung einer Eignungsprüfung gilt als Entscheidung nach Absatz 1 Satz 3. Beabsichtigt das Deutsche Patent- und Markenamt, von der Auferlegung einer Eignungsprüfung abzusehen, so hat es zuvor eine Stellungnahme der Patentanwaltskammer einzuholen.
erforderlich sind, genügen Bescheinigungen des Heimat- oder Herkunftsstaates, die den Anforderungen des Artikels 50 Absatz 1 in Verbindung mit Anhang VII Nummer 1 Buchstabe d bis f der Richtlinie 2005/36/EG in der jeweils geltenden Fassung entsprechen.
Der Vorstand kann die in Satz 2 Nummer 1, 3 und 4 bezeichneten Aufgaben einzelnen Mitgliedern des Vorstands übertragen.
Ist der Patentanwaltskammer nach § 94g der Patentanwaltsordnung eine gerichtliche Entscheidung übermittelt worden, hat sie den anderen Mitgliedstaaten binnen drei Tagen nach Rechtskraft der Entscheidung über das Binnenmarkt-Informationssystem der Europäischen Union die Angaben zur Identität des Patentanwalts und die Tatsache, dass er einen gefälschten Berufsqualifikationsnachweis verwendet hat, mitzuteilen.