EGovG
Ausfertigungsdatum: 25.07.2013
Vollzitat:
“E-Government-Gesetz vom 25. Juli 2013 (BGBl. I S. 2749), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juli 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 245) geändert worden ist”
| Stand: | Zuletzt geändert durch Art. 2 G v. 19.7.2024 I Nr. 245 |
Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
(+++ Textnachweis ab: 1.8.2013 +++)
(+++ Zur Nichtanwendung vgl. § 4a Abs. 4 +++)
Das G wurde als Artikel 1 des G v. 25.7.2013 I 2749 vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Es ist gem. Art. 31 Abs. 1 dieses G am 1.8.2013 in Kraft getreten. § 2 Abs. 1 tritt gem. Art. 31 Abs. 2 dieses G am 1.7.2014 in Kraft. § 2 Abs. 3 und § 14 treten gem. Art. 31 Abs. 3 dieses G am 1.1.2015 in Kraft. § 2 Abs. 2 tritt gem. Art. 31 Abs. 4 dieses G iVm Bek. v. 21.4.2015 I 678 mWv 24.3.2016 in Kraft. § 6 Satz 1 tritt gem. Art. 31 Abs. 5 dieses G am 1.1.2020 in Kraft.
| § 1 | Geltungsbereich |
| § 2 | Elektronischer Zugang zur Verwaltung |
| § 2a | Siegeldienst; Verordnungsermächtigung |
| § 3 | Information zu Behörden und über ihre Verfahren in öffentlich zugänglichen Netzen |
| § 4 | Elektronische Bezahlmöglichkeiten und elektronische Rechnungsstellung |
| § 4a | Elektronischer Rechnungsempfang; Verordnungsermächtigung |
| § 5 | Nachweisabruf; Nachweiserbringung |
| § 5a | Grenzüberschreitende Nachweisabrufe |
| § 6 | Ende-zu-Ende-Digitalisierung; Verordnungsermächtigung |
| § 6a | Elektronische Aktenführung |
| § 7 | Übertragen und Vernichten des Papieroriginals |
| § 8 | Akteneinsicht |
| § 9 | Optimierung von Verwaltungsabläufen und Information zum Verfahrensstand |
| § 9a | Verwaltungsportal des Bundes; Verordnungsermächtigung |
| § 9b | Verarbeitung personenbezogener Daten im Verwaltungsportal des Bundes |
| § 9c | Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit |
| § 10 | Umsetzung von Standardisierungsbeschlüssen des IT-Planungsrates |
| § 11 | Gemeinsame Verfahren |
| § 12 | Anforderungen an das Bereitstellen von Daten, Verordnungsermächtigung |
| § 12a | Offene Daten des Bundes, Verordnungsermächtigung |
| § 13 | Elektronische Formulare |
| § 14 | Georeferenzierung |
| § 15 | Amtliche Mitteilungs- und Verkündungsblätter |
| § 16 | Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit |
| § 16a | Open Source |
| § 17 | Änderung verwaltungsrechtlicher Rechtsverordnungen des Bundes |
| § 18 | Anwendungsregelung |
| § 19 | Übergangsvorschriften |
Die §§ 24 bis 27 des Verwaltungsverfahrensgesetzes bleiben unberührt. Die Verantwortung für die Zulässigkeit der Nachweiserhebung und des Nachweisabrufs nach Satz 1 Nummer 1 in Verbindung mit den Absätzen 3 bis 5 trägt die nachweisanfordernde Stelle.
Die in Absatz 2 Satz 2 genannte andere öffentliche Stelle darf den Nachweis an die für die Entscheidung über den Antrag zuständige Stelle übermitteln. Die Datenübermittlungen zwischen öffentlichen Stellen nach diesem Absatz sind durch die jeweiligen Stellen in einer Weise zu protokollieren, die eine Kontrolle der Zulässigkeit von Datenabrufen technisch unterstützt. Die Pflicht nach Satz 3 gilt ab dem Tag, der dem Tag folgt, an dem das Bundesministerium des Innern und für Heimat im Bundesanzeiger bekannt gibt, dass die technischen und rechtlichen Voraussetzungen für eine Anzeige der Datenübermittlungen nach diesem Absatz im Datenschutzcockpit nach § 10 des Onlinezugangsgesetzes vorliegen. § 9 Absatz 2 und 3 des Identifikationsnummerngesetzes gilt ab diesem Zeitpunkt entsprechend.