DVStB
Ausfertigungsdatum: 12.11.1979
Vollzitat:
“Verordnung zur Durchführung der Vorschriften über Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Berufsausübungsgesellschaften vom 12. November 1979 (BGBl. I S. 1922), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 20. Dezember 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 443) geändert worden ist”
| Stand: | Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 20.12.2024 I Nr. 443 |
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(+++ Textnachweis ab: 16.11.1979 +++)
Überschrift: Bezeichnung idF d. Art. 5 Nr. 1 G v. 7.7.2021 I 2363 mWv 1.8.2022
| § 1 | Zulassungsverfahren |
| §§ 2 und 3 |
(weggefallen) |
| § 4 | Antrag auf Zulassung zur Prüfung |
| § 5 | Sonstige Nachweise |
| § 6 | Zulassung zur Prüfung |
| § 7 | Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft |
| § 8 | Antrag auf Befreiung von der Prüfung |
| § 9 | (weggefallen) |
| § 10 | Berufung der Mitglieder der Prüfungsausschüsse |
| § 11 | Ende der Amtszeit der Mitglieder der Prüfungsausschüsse |
| § 12 | Rechtsstellung der Mitglieder der Prüfungsausschüsse |
| § 13 | Entscheidungen der Prüfungsausschüsse |
| § 14 | Durchführung der Prüfungen |
| § 15 | Prüfungsnoten, Gesamtnoten |
| § 16 | Schriftliche Prüfung |
| § 17 | Ladung zur schriftlichen Prüfung |
| § 18 | Fertigung der Aufsichtsarbeiten |
| § 19 | Aufsicht |
| § 20 | Verhalten während der schriftlichen Prüfung |
| § 21 | Rücktritt von der Prüfung |
| § 22 | Niederschrift über die Aufsichtsarbeit |
| § 23 | Täuschungsversuche, Ordnungsverstöße |
| § 24 | Bewertung der Aufsichtsarbeiten |
| § 25 | Ergebnis der schriftlichen Prüfung und Ausschluss von der mündlichen Prüfung |
| § 26 | Mündliche Prüfung |
| § 27 | Bewertung der mündlichen Prüfung |
| § 28 | Ergebnis der Prüfung, Wiederholung der Prüfung |
| § 29 | Überdenken der Prüfungsbewertung |
| § 30 | Nichtteilnahme an der mündlichen Prüfung |
| § 31 | Niederschrift über die mündliche Prüfung |
| § 32 | Aufbewahrungspflichten |
| § 33 | (weggefallen) |
| § 34 | Bestellungsverfahren |
| § 33 | Berufsurkunde |
| §§ 36 und 37 |
(weggefallen) |
| § 38 | Wiederbestellung |
| § 39 | (weggefallen) |
| § 40 | Verfahren |
| § 41 | Anerkennungsurkunde |
| § 42 | Nachweis der besonderen Sachkunde |
| § 43 | Sachkunde-Ausschuss |
| § 44 | Verleihung, Verleihungsurkunde |
| §§ 45 bis 50 |
(weggefallen) |
| § 51 | Versicherungspflicht |
| § 52 | Mindestversicherungssumme |
| § 53 | Weiterer Inhalt des Versicherungsvertrages |
| § 53a | Ausschlüsse |
| § 54 | Anerkennung anderer Berufshaftpflichtversicherungen |
| § 55 | Nachweis des Versicherungsabschlusses |
| § 56 | Anzeige von Veränderungen |
Der Antrag und die beizufügenden Unterlagen, soweit sie vom Bewerber stammen, sind in deutscher Sprache einzureichen; sonstige Unterlagen sind mit einer beglaubigten Übersetzung vorzulegen.
| Note 1 sehr gut | eine hervorragende Leistung, |
| Note 2 gut | eine erheblich über dem Durchschnitt liegende Leistung, |
| Note 3 befriedigend | eine Leistung, die in jeder Hinsicht durchschnittlichen Anforderungen gerecht wird, |
| Note 4 ausreichend | eine Leistung, die, abgesehen von einzelnen Mängeln, durchschnittlichen Anforderungen entspricht, |
| Note 5 mangelhaft | eine an erheblichen Mängeln leidende, im ganzen nicht mehr brauchbare Leistung, |
| Note 6 ungenügend | eine völlig unbrauchbare Leistung. |
Die Bewertung mit halben Zwischennoten ist zulässig.
Ein Bewerber, der nach § 38 Abs. 1 des Steuerberatungsgesetzes von der Prüfung befreit wurde, muss außerdem eine Erklärung darüber abgeben, ob innerhalb der letzten zwölf Monate disziplinarrechtliche Maßnahmen gegen ihn verhängt worden sind und ob disziplinarrechtliche Ermittlungen gegen ihn anhängig sind oder innerhalb der letzten zwölf Monate anhängig waren.
Weitere Berufsbezeichnungen des Bewerbers sind in die Berufsurkunde nicht aufzunehmen. Akademische Grade oder staatlich verliehene Graduierungen sind nur aufzunehmen, wenn sie nachgewiesen worden sind.
Außer der Firma oder dem Namen sind keine weiteren Bezeichnungen der Berufsausübungsgesellschaft in die Anerkennungsurkunde aufzunehmen.
Nicht erforderlich ist, dass alle Gebiete Gegenstand der Prüfung sind. Die auf jeden Antragsteller entfallende Prüfungszeit soll sechzig Minuten nicht übersteigen.
Die Teilnahme an einem fachbezogenen Seminar bzw. Lehrgang ohne Abschlussprüfung oder sonstigen Leistungsnachweis der einzelnen Teilnehmer reicht nicht aus.