BOStrab
Ausfertigungsdatum: 11.12.1987
Vollzitat:
“Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung vom 11. Dezember 1987 (BGBl. I S. 2648), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 1. Oktober 2019 (BGBl. I S. 1410) geändert worden ist”
| Stand: | Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 1.10.2019 I 1410 |
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| Erster Abschnitt | ||
| Allgemeines | ||
| § 1 | Anwendungsbereich und allgemeine Begriffsbestimmungen | |
| § 2 | Grundregeln | |
| § 3 | Allgemeine Anforderungen an den Bau der Betriebsanlagen und Fahrzeuge | |
| § 4 | Allgemeine Anforderungen an den Betrieb | |
| § 5 | Technische Aufsicht | |
| § 6 | Ausnahmen | |
| Zweiter Abschnitt | ||
| Betriebsleitung | ||
| § 7 | Unternehmer | |
| § 8 | Betriebsleiter | |
| § 9 | Bestätigung als Betriebsleiter | |
| Dritter Abschnitt | ||
| Betriebsbedienstete | ||
| § 10 | Allgemeine Anforderungen an Betriebsbedienstete | |
| § 11 | Besondere Anforderungen an Fahrbedienstete | |
| § 12 | Ausbildung und Prüfung der Fahrbediensteten | |
| § 13 | Verhalten während des Dienstes | |
| § 14 | Verhalten bei Krankheit | |
| Vierter Abschnitt | ||
| Betriebsanlagen | ||
| § 15 | Streckenführung | |
| § 16 | Bahnkörper | |
| § 17 | Oberbau | |
| § 18 | Umgrenzung des lichten Raumes | |
| § 19 | Sicherheitsräume | |
| § 20 | Bahnübergänge | |
| § 21 | Signalanlagen | |
| § 22 | Zugsicherungsanlagen | |
| § 23 | Nachrichtentechnische Anlagen | |
| § 24 | Energieversorgungsanlagen | |
| § 25 | Fahrleitungsanlagen | |
| § 26 | Rückleitungen | |
| § 27 | Beleuchtungsanlagen | |
| § 28 | Rohrleitungen | |
| § 29 | Brücken | |
| § 30 | Tunnel | |
| § 31 | Haltestellen | |
| § 32 | Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige | |
| Fünfter Abschnitt | ||
| Fahrzeuge | ||
| § 33 | Fahrzeuggestaltung | |
| § 34 | Fahrzeugmaße | |
| § 35 | Fahrwerke | |
| § 36 | Bremsen | |
| § 37 | Antrieb | |
| § 38 | Fahrsteuerung | |
| § 39 | Stromabnehmer und Schleifer | |
| § 40 | Signaleinrichtungen | |
| § 41 | Bahnräumer und Schienenräumer | |
| § 42 | Kupplungseinrichtungen | |
| § 43 | Türen für den Fahrgastwechsel | |
| § 44 | Fahrzeugführerplatz | |
| § 45 | Innenbeleuchtung, Heizung und Lüftung | |
| § 46 | Informationseinrichtungen | |
| § 47 | Beschriftungen und Sinnbilder | |
| § 48 | Ausrüstung für Notfälle | |
| Sechster Abschnitt | ||
| Betrieb | ||
| § 49 | Fahrordnung | |
| § 50 | Zulässige Geschwindigkeiten | |
| § 51 | Signale | |
| § 52 | Einsatz von Betriebsbediensteten | |
| § 53 | Besetzen der Züge mit Fahrbediensteten | |
| § 54 | Fahrbetrieb | |
| § 55 | Teilnahme am Straßenverkehr | |
| § 56 | Verhalten bei Mängeln an Zügen | |
| § 57 | Instandhaltung der Betriebsanlagen und Fahrzeuge | |
| § 58 | Benutzen und Betreten der Betriebsanlagen und Fahrzeuge | |
| § 59 | Betriebsgefährdende oder betriebsstörende Handlungen | |
| Siebenter Abschnitt | ||
| Verfahrensvorschriften | ||
| § 60 | Prüfung der Bauunterlagen für Betriebsanlagen | |
| § 61 | Aufsicht über den Bau von Betriebsanlagen und Fahrzeugen | |
| § 62 | Inbetriebnahmegenehmigung für Betriebsanlagen und Fahrzeuge | |
| Achter Abschnitt | ||
| Ordnungswidrigkeiten, Schluß- und Übergangsvorschriften | ||
| § 63 | Ordnungswidrigkeiten | |
| § 64 | Übergangsvorschrift | |
| § 65 | Inkrafttreten | |
| Anlage 1 | ||
| Kennzeichnung und Sicherung von Bahnübergängen | ||
| Anlage 2 | ||
| Grenzwerte für Bremsungen | ||
| Anlage 3 | ||
| Sinnbild zur Kenntlichmachung von Sitzplätzen für behinderte und andere sitzplatzbedürftige Personen | ||
| Anlage 4 | ||
| Signale | ||
rechtmäßig hergestellt oder in Verkehr gebracht wurden. Das Gleiche gilt für Produkte, die in einem EFTA-Staat, der Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ist, rechtmäßig hergestellt wurden. Die Sätze 3 und 4 gelten nicht für Produkte, die nicht einem Schutzniveau von Sicherheit, Ordnung oder Umweltschutz entsprechen, das durch die in Deutschland geltenden technischen Vorschriften gewährleistet ist, soweit diese technischen Vorschriften im Einklang mit der Verordnung (EG) Nr. 764/2008 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 9. Juli 2008 zur Festlegung von Verfahren im Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter nationaler technischer Vorschriften für Produkte, die in einem anderen Mitgliedstaat rechtmäßig in den Verkehr gebracht worden sind, und zur Aufhebung der Entscheidung Nr. 3052/95/EG (ABl. L 218 vom 13.8.2008, S. 21) angewendet werden.
Unabhängige Bahnen sind durch ihre Bauart oder Lage auf der gesamten Streckenlänge vom Straßenverkehr oder anderen Verkehrssystemen getrennt.
§ 1 Absatz 1 Satz 3 bis 5 bleiben unberührt.
und ist befugt, die in den Nummern 1 bis 3 genannten Daten zu erheben, zu speichern und zu verwenden, soweit dies erforderlich ist, um den Betrieb sicher führen zu können, den Zustand und die Instandhaltung der Anlagen und Fahrzeuge zu dokumentieren und die Ursachen gefährlicher Ereignisse aufklären zu können. Der Unternehmer ist außerdem befugt, der Technischen Aufsichtsbehörde aus den in Satz 1 genannten Daten die für deren Aufgabenerfüllung erforderlichen Auskünfte zu übermitteln. Soweit es sich um personenbezogene Daten handelt, sind diese nach spätestens 96 Stunden zu löschen, es sei denn, ihre Kenntnis ist für die Erfüllung des Zwecks der in Satz 1 genannten Speicherung weiterhin erforderlich.
Soll eine vom Betriebsleiter im Rahmen seiner Aufgaben nach § 8 vorgeschlagene Maßnahme nicht durchgeführt werden, so ist der Betriebsleiter vom Unternehmer umfassend und unverzüglich über die Gründe der Ablehnung in schriftlicher oder elektronischer Form zu unterrichten. Dem Betriebsleiter dürfen durch die Erfüllung der ihm in dieser Verordnung übertragenen Aufgaben im Unternehmen keine persönlichen Nachteile entstehen.
Die Tätigkeit bei Schienenbahnunternehmen auch während des Vorbereitungsdienstes vor der Großen Staatsprüfung kann ganz oder teilweise angerechnet werden.
Im Fall des Satzes 2 Nummer 1 ist vor Erteilung der ersten Fahrerlaubnis die nach § 10 Absatz 1 Nummer 2 erforderliche geistige und körperliche Eignung durch ein Gutachten entsprechend § 10 Absatz 2 der Fahrerlaubnis-Verordnung nachzuweisen.
Auf Streckenabschnitten mit Fahren auf Sicht dürfen anstelle der in Satz 1 bezeichneten Überwachungssignale auch Fahrsignale nach Anlage 4 unmittelbar vor dem Bahnübergang verwendet werden.
Als sicherungstechnisch erfaßbare Hindernisse gelten fahrende und stehende Züge, Gleisenden sowie Fahrwege, die nicht gegen Flanken- oder Gegenfahrten gesichert sind.
Die Einspeisungen müssen mit selbsttätigen Umschalteinrichtungen ausgestattet sein.
Die Forderung nach Satz 1 kann auch durch die allgemeine Straßenbeleuchtung erfüllt werden.
Haltestellen sollen Bahnsteige besitzen sowie Wetterschutz- und Sitzmöglichkeiten bieten.
anzunehmen.
| 1. | Breite im Höhenbereich | ||
| a) | bis 3,4 m über Schienenoberkante | 2,65 m, | |
| b) | oberhalb von 3,4 m über Schienenoberkante | 2,25 m; | |
| 2. | Höhe über Schienenoberkante bis Oberkante des abgezogenen Stromabnehmers | 4,0 m. |
fahren. Dabei müssen mindestens die mittleren Bremsverzögerungen nach Anlage 2 Tabelle 1 erreicht werden.
zu beachten.
anzeigen. Die Anzeigen müssen auch bei Dunkelheit erkennbar sein.
Bei vorübergehend eingleisigem Fahrbetrieb kann diese Forderung auch durch andere Maßnahmen erfüllt werden.
| 1. | bei Vorbeifahrt an Bahnsteigen ohne Halt | 40 km/h, |
| 2. | beim Befahren von nicht verschlossenen Weichen gegen deren Spitze | 15 km/h. |
| 1. | Tunnel und Haltestellenbauwerke, sonstige Bahnbauwerke, ausgenommen Erdbauwerke | 10 Jahre, |
| 2. | Energieversorgungsanlagen | 4 Jahre, |
| 3. | Brücken | 6 Jahre, |
| 4. | Fahrleitungsanlagen | 5 Jahre, |
| 5. | Gleisanlagen | 5 Jahre, |
| 6. | Zugsicherungsanlagen | 5 Jahre, |
| 7. | Signalanlagen | 5 Jahre, |
| 8. | die Betriebssicherheit wesentlich beeinflussende maschinentechnische Anlagen | 5 Jahre, |
| 9. | Bahnübergänge | 2 Jahre, |
| 10. | Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige | 1 Jahr, |
| 11. | Fahrzeuge, nach Zurücklegung von 500.000 km, spätestens jedoch nach | 8 Jahren, |
| 12. | brandschutztechnische Anlagen | 1 Jahr. |
Nummer 2 gilt für den anderen Träger eines Vorhabens (§ 3 Abs. 3 des Personenbeförderungsgesetzes) entsprechend.
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Bild 1 Andreaskreuz
Der Blitzpfeil in der Mitte des Andreaskreuzes zeigt an, daß die Strecke elektrische Fahrleitung hat |
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Bild 2 Lichtzeichen
Bei beengten Verhältnissen darf das Andreaskreuz neben oder über dem Lichtzeichen angebracht sein |
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Bild 3 Lichtzeichen mit Halbschranke
Bei beengten Verhältnissen gelten die Angaben zu Bild 2 entsprechend. Die Halbschranke darf auch senkrecht gestreift sein. |
Die Grenzwerte a und s der Tabellen 1 und 2 gelten für leere Fahrzeuge auf geradem, ebenem und trockenem Gleis.
| a in m/s (hoch) 2 |
|
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| s in m |
|
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| v in km/h |
|
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| a | v(hoch)2 | |
|
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| 3,6 (hoch) 2 x 2 s | ||
| Tabelle 1 | ||
| Grenzwerte bei Ausfall einer Bremse (§ 36 Absatz 3 und 7) |
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| v km/h |
a m/s (hoch) 2 |
s m |
| 20 | 0,77 | 20 |
| 30 | 0,87 | 40 |
| 40 | 0,95 | 65 |
| 50 | 1,03 | 94 |
| 60 | 1,06 | 131 |
| 70 | 1,07 | 177 |
| 80 | 1,07 | 230 |
| 90 | 1,08 | 290 |
| 100 | 1,09 | 355 |
| Tabelle 2 | ||
| Grenzwerte bei Gefahrbremsungen (§ 36 Absatz 6 Nummer 3) |
||
| v km/h |
a m/s (hoch) 2 |
s m |
| 20 | 1,71 | 9 |
| 30 | 2,04 | 17 |
| 40 | 2,29 | 27 |
| 50 | 2,47 | 39 |
| 60 | 2,57 | 54 |
| 70 | 2,73 | 69 |
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| Farbe des Sinnbildes und der Bildumrandung | schwarz |
| Farbe des Untergrundes | weiß |
| Übersicht | ||
| 1. | Hauptsignale | H |
| 2. | Vorankündigungssignale | V |
| 3. | Fahrsignale | F |
| 4. | Abfertigungssignale | A |
| 5. | Zugsignale | Z |
| 6. | Geschwindigkeitssignale | G |
| 7. | Schutzsignale | Sh |
| 8. | Rangiersignale | R |
| 9. | Schaltsignale | St |
| 10. | Weichensignale | W |
| 11. | Überwachungssignale für Bahnübergänge | Bü |
| 12. | Sondersignale | So |
(Fundstelle: BGBl. I 1987, Nr 58, Anlageband S. 6 – 28)
| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| H 0 | Ein rotes Licht | Halt | |
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| H 1 | Ein grünes Licht | Fahrt | Signale H 1 und H 2 können auch in Verbindung mit Geschwindigkeitssignalen G 2 gegeben werden |
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| H 2 | Ein grünes über einem gelbem Licht | Fahrt mit Geschwindigkeitsbeschränkung | |
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| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| V 0 | Zwei gelbe Lichter nach rechts steigend | Am folgenden Hauptsignal ist Halt zu erwarten | |
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| V 1 | Zwei grüne Lichter nach rechts steigend | Am folgenden Hauptsignal ist Fahrt zu erwarten | |
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| V 2 | Ein grünes und ein gelbes Licht von links nach rechts stärker steigend | Am folgenden Hauptsignal ist Fahrt mit Geschwindigkeitsbeschränkung zu erwarten | |
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Bei beschränktem Raum können die Lichter senkrecht untereinander angeordnet sein, wenn keine Verwechslungen mit anderen Signalbildern zu befürchten sind.
| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| F 0 | Ein weißer waagerechter Lichtbalken | Halt | |
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| F 1 | Ein weißer senkrechter Lichtbalken | Fahrt freigegeben nur geradeaus | |
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| F 2 | Ein weißer schräg nach rechts oben weisender Lichtbalken | Fahrt freigegeben nur nach rechts | |
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| F 3 | Ein weißer schräg nach links oben weisender Lichtbalken | Fahrt freigegeben nur nach links | |
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| F 4 | Ein weißer Lichtpunkt | Halt zu erwarten | |
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| F 5 | Ein weißes Lichtdreieck mit Spitze nach unten | Fahrt freigegeben unter Beachtung der Abbiegeregeln nach § 9 Straßenverkehrs-Ordnung | |
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| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| A 1 | ein weiß- oder gelbleuchtendes T | Türen schließen | |
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| A 2 a | Ein kurzes akustisches oder ein optisches oder ein akustisches und ein optisches Zeichen | Abfahren | |
| A 2 b | Ein weiß- oder grünleuchtender Ring | ||
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| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| Z 1 | An der Spitze eines Zuges drei weiße Lichter | Spitzensignal | Die Stirnleuchte des Spitzensignals kann die Linienbezeichnung enthalten |
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| Z 2 | Am Zugschluß zwei rote Lichter | Schlußsignal | |
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| Z 3 | Am Zugschluss zwei rote Lichter | Bremssignal | |
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| Z 4 | Gelbe Blinklichter an einer der beiden Längsseiten | Fahrtrichtungssignal | |
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| Z 5 | Gelbe Blinklichter gleichzeitig an beiden Längsseiten | Warnblinksignal | Zeigt an, daß der Zug liegengeblieben ist |
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| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| G 1 a | Eine dreieckige, auf der Spitze stehende gelbe Tafel mit weißem Rand und schwarzer Kennziffer | Ankündigung der Geschwindigkeitsbeschränkung | Geschwindigkeitsbeschränkung ist jede Änderung der zulässigen Geschwindigkeit nach unten |
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| Bei beschränktem Raum kann eine Dreieckspitze nach oben zeigen | |||
| G 1 b | Eine gelbleuchtende Kennziffer | ||
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| G 2 a | Eine rechteckige gelbe Tafel mit weißem Rand und schwarzer Kennziffer | Beginn der Geschwindigkeitsbeschränkung | |
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| G 2 b | eine weißleuchtende Kennziffer | ||
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| G 3 | Eine rechteckige weiße Tafel mit schwarzem E | Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung | Geschwindigkeitsbeschränkung ist jede Änderung der zulässigen Geschwindigkeit nach unten |
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| G 4 | Eine rechteckige weiße Tafel mit schwarzem Rand und schwarzer Kennziffer | Beginn der Geschwindigkeitsbegrenzung | Zeigt Änderungen der zulässigen Geschwindigkeit nach oben an; kann auch anstelle von Signal G 3 verwendet werden |
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Die Kennziffern der Signale G 1, G 2 und G 4 bedeuten, daß der angegebene Wert in km/h als Geschwindigkeit zugelassen ist; werden einstellige Kennziffern verwendet, gilt deren zehnfacher Wert als zulässige Geschwindigkeit.
| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| Sh 1 | Eine quadratische gelbe Tafel mit waagerechtem grünen Streifen | Zwangshalt | Kennzeichnet Stellen, an denen bei Fahren auf Sicht an jedem Fall anzuhalten ist |
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| Sh 2 | Eine rechteckige rote Tafel mit weißem Rand | Schutzhalt | Weiterfahrt ist unzulässig |
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| Sh 3 a | Mindestens 3 kurze akustische Zeichen schnell hintereinander | Nothalt | Der Zug ist auf kürzestem Weg anzuhalten |
| Sh 3 b | Eine weiß-rot-weiße Fahne oder der Arm im Kreis bewegt | ||
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| Sh 3 c | Eine Laterne, möglichst rot abgeblendet, oder ein leuchtender Gegenstand im Kreis bewegt | ||
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| Sh 3 d | Ein rotes Blinklicht oder mehrere rote Lichter untereinander | ||
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| Sh 4 | Eine rechteckige weiße Tafel mit schwarzem L | Läuten | Den örtlichen Gegebenheiten entsprechend sind akustische Warnsignale zu geben |
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| Sh 5 | Ein mäßig langer Ton oder Läutezeichen | Achtung | Signal Sh 5 wird gegeben, um Personen zu warnen |
| Sh 6 | Ein rot-weißes Zeichen oder entsprechende Markierung im Gleisbereich | Grenzzeichen | Kennzeichnet die Grenze, bis zu der bei zusammenlaufenden Gleisen das Gleis besetzt werden darf |
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| Sh 7 | Eine rechteckige schwarze Tafel mit weißem H oder eine rechteckige weiße Tafel mit schwarzem H oder entsprechende Markierung im Gleisbereich | Haltetafel | Kennzeichnet die Stelle, an der die Spitze des Zuges halten soll |
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| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| R 1 | Ein mäßig langer Ton und senkrechte Bewegungen des Armes, bei Dunkelheit mit einer weißen Laterne | Wegfahren | Rangierbewegung vom Signalgebenden weg |
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| R 2 | Zwei mäßig lange Töne und waagerechte langsame Bewegungen des Armes, bei Dunkelheit mit einer weißen Laterne | Herkommen | Rangierbewegung zum Signalgebenden hin |
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| R 3 | Drei kurze Töne und kreisförmige Bewegungen des Armes, bei Dunkelheit mit einer weißen Laterne | Rangierhalt | |
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| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| St 1 | Eine quadratische blaue Tafel mit einem weißen S | Signalkontakt | Am Signal St 1 ist ein Signalkontakt zu betätigen |
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| St 2 | Eine quadratische blaue Tafel mit einem weißen W | Weichenkontakt | Am Signal St 2 ist die Weichensteuerung zu betätigen |
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| St 3 | Eine quadratische, auf der Spitze stehende blaue Tafel mit schwarzem und weißem Rand und einem zerlegten weißen U | Ausschalten | Vom Signal St 3 an muß der Fahrstrom ausgeschaltet sein |
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| St 4 | Eine quadratische, auf der Spitze stehende blaue Tafel mit schwarzem und weißem Rand und einem geschlossenen weißen U | Einschalten erlaubt | Vom Signal St 4 ab darf der Fahrstrom eingeschaltet werden |
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| St 5 | Eine quadratische, auf der Spitze stehende blaue Tafel mi schwarzem und weißem Rand und einem waagerechten weißen Streifen | Stromabnehmer abziehen | Vom Signal St 5 ab muß der Stromabnehmer abgezogen sein |
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| St 6 | Eine quadratische, auf der Spitze stehende blaue Tafel mit schwarzem und weißem Rand und einem senkrechten weißen Streifen | Stromabnehmer anlegen | Vom Signal St 6 ab darf der Stromabnehmer wieder angelegt sein |
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| St 7 | Eine quadratische blaue Tafel mit einem weißen T | Streckentrenner | Am Signal St 7 ist der Fahrstrom kurz abzuschalten |
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| St 8 | Eine quadratische, auf der Spitze stehende blaue Tafel mit schwarzem und weißem Rand und einem auf der Spitze stehenden quadratischen weißen Rahmen mit innenliegendem weißen Quadrat | Halt für Fahrzeuge mit angelegtem Stromabnehmer | Fahrten über Signal St 8 hinaus sind für Fahrzeuge mit angelegtem Stromabnehmer unzulässig |
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| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| W 1 | Ein weiß leuchtender Winkel mit Spitze nach oben | Weiche steht für Fahrt geradeaus mit höchstens 15 km/h | Kraftschlüssige Endlage der beweglichen Weichenteile (Weiche ohne Verschluß) |
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| W 2 | Ein weiß leuchtender Winkel mit Spitze nach rechts | Weiche steht für Fahrt nach rechts mit höchstens 15 km/h | |
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| W 3 | Ein weiß leuchtender Winkel mit Spitze nach links | Weiche steht für Fahrt nach links mit höchstens 15 km/h | |
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| W 11 | Ein weiß leuchtender Winkel mit Spitze nach oben und Basisbalken unten | Weiche steht für Fahrt geradeaus mit zulässiger Geschwindigkeit | Die beweglichen Teile der Weiche sind in der jeweiligen Endlage formschlüssig festgelegt (Weiche ist verschlossen) |
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| W 12 | Ein weiß leuchtender Winkel mit Spitze nach rechts und Basisbalken links | Weiche steht für Fahrt nach rechts mit zulässiger Geschwindigkeit | |
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| W 13 | Ein weiß leuchtender Winkel mit Spitze nach links und Basisbalken rechts | Weiche steht für Fahrt nach links mit zulässiger Geschwindigkeit | |
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| W 14 | Ein weißer Winkel mit Spitze nach unten und Basisbalken oben auf einer quadratischen schwarzen Tafel | Weiche darf nicht aufgefahren werden | |
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| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| Bü 0 | Ein schwarz-weiß schräg gestreiftes, rückstrahlendes Mastschild | Halt vor dem Bahnübergang; Weiterfahrt nur, wenn es die Verkehrslage erlaubt | Bü 0 zeigt an, daß die technische Sicherung des Bahnübergangs ausgefallen ist |
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| Bü 1 | Ein weißes Blinklicht über einem schwarz-weiß schräg gestreiften, rückstrahlenden Mastschild | Der Bahnübergang darf befahren werden | Bü 1 zeigt an, daß die technische Sicherung des Bahnübergangs ordnungsgemäß arbeitet |
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| Bü 2 | Eine rechteckige schwarze Tafel mit vier auf den Spitzen übereinander stehenden weißen Rauten | Ein Überwachungssignal ist zu erwarten | |
| Bezeichnung | Signalbild | Bedeutung | Erläuterung |
| So 1 | Eine quadratische weiße Tafel mit zwei schwarzen Punkten untereinander | Beginn einer Strecke mit Zugsicherung | Übergang vom Fahren auf Sicht zum Fahren auf Zugsicherung |
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| So 2 | Eine quadratische weiße Tafel mit zwei schwarzen Punkten untereinander und einem nach rechts steigenden roten Diagonalstreifen | Ende einer Strecke mit Zugsicherung | Übergang vom Fahren auf Zugsicherung zum Fahren auf Sicht |
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| So 3 | Ein schwarz-weißer Erkennungsstreifen | Standortkennzeichen | Gibt den Standort von Hauptsignalen an |
| So 4 | Ein gelb-weißes Mastschild | Auftragsschild | Gibt den Auftrag, am Signal H 0 unter Beachtung besonderer Anordnungen, die in einer Dienstanweisung festgelegt sind, vorbeizufahren |
| So 5 | Eine quadratische gelbe Tafel mit grünem Diagonalkreuz | Begegnungsverbot — Anfang — | Bei Begegnungsverbot für bestimmte Fahrzeuge und Richtungen können Zusatzschilder verwendet werden |
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| So 6 | Eine quadratische gelbe Tafel mit grünem Rand | Begegnungsverbot — Ende — | |
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